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Terminologiemanagement

Ein prozessorientierter Ansatz am Beispiel der Automobilindustrie

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Annette Weilandt

Annette Weilandt entwickelt einen innovativen, prozessorientierten Ansatz für die systematische und effiziente Gestaltung terminologischer Prozesse am Beispiel eines Automobilherstellers. Nach einer umfassenden Darstellung der vorhandenen Ansätze der Terminologiewissenschaft beurteilt sie diese auf ihre Anwendbarkeit in der Unternehmenspraxis. Anhand des Fallbeispiels werden die komplexen Einflussfaktoren auf das multilinguale Terminologiemanagement in Unternehmen aufgezeigt. Dabei liefert die Autorin einzigartige Einblicke in die Fachkommunikation in Industrieunternehmen. Der prozessorientierte Ansatz ist auf andere Unternehmen übertragbar, besitzt hohes Anwendungspotenzial und bietet für Theorie und Praxis zugleich einen hohen Nutzen.
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2 Stand der Forschung

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Für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Terminologiemanagement soll in diesem Kapitel ein Überblick über den Stand der Forschung auf dem Gebiet der Terminologiewissenschaft gegeben werden. Die auf diesem Gebiet reichlich vorhandene Fachliteratur behandelt viele Facetten dieses Wissensgebietes. Es liegen bereits diverse Publikationen vor, die eine Einführung bzw. einen Überblick zur Terminologiewissenschaft und praktischen Terminologiearbeit bieten.40 Für den Zweck dieser Arbeit wurde aus der vorhandenen Literatur deshalb eine geeignete Auswahl getroffen und eine Darstellung anhand dreier Schwerpunkte erarbeitet.

Als Einstieg in die Terminologiewissenschaft werden in Punkt 2.1 zuerst in groben Zügen die Entwicklung und die Grundlagen terminologiewissenschaftlicher Theorien vorgestellt. Zur bisher vorherrschenden Allgemeinen Terminologielehre haben sich hier gerade in den letzten zwanzig Jahren auch neuere Ansätze aus der Fachsprachenforschung entwickelt, die im deutschsprachigen Raum noch recht wenig Beachtung finden.

Neben dem rein wissenschaftlich ausgerichteten Diskurs spielen auch Normen beim Thema Terminologie eine wichtige Rolle. Zum einen übt die Terminologiewissenschaft selbst – und hier insbesondere die Allgemeine Terminologielehre – einen wichtigen Einfluss auf die terminologische Normungsarbeit aus und schafft mit terminologischen Grundsatznormen die Voraussetzung für die Normung von Benennungen41 und Begriffen42. Zum anderen bilden die Normen eine wichtige Schnittstelle für die Anwendung terminologiewissenschaftlicher Methoden in der Praxis. Punkt 2.2 ist deshalb den Normen gewidmet. Hierbei werden sowohl wichtige terminologische Grundsatznormen als auch die insbesondere für Fahrzeughersteller relevanten Normen zur standardisierten RMI-Terminologie behandelt.

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