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Die Querverweise im Pentateuch

Überlieferungsgeschichtliche Untersuchung der expliziten Querverbindungen innerhalb des vorpriesterlichen Pentateuchs

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Rainer Kessler

Wie ist der Pentateuch, sofern er nicht zur Priesterschrift gehört, entstanden? Wurden durchlaufende Quellen kombiniert? Oder wurden kleinere Einheiten zu größeren Blöcken zusammengefügt, bis schließlich redaktionelle Stellen den Pentateuch als Ganzen überblicken? Die hier erstmals im Druck vorliegende Untersuchung von 1972 – «aus der ganz frühen Phase der kritischen Anfragen an die bis dahin fraglos gültige Drei-Quellen-Theorie» (R. Albertz) – setzt an den Querverweisen zwischen den Überlieferungen an. Sie stellt das Quellenmodell in Frage und plädiert für eine überlieferungsgeschichtliche Lösung. Der deuteronomistischen Redaktion weist sie dabei eine Schlüsselrolle für die Gesamtkomposition zu. In einem Geleitwort nimmt R. Albertz eine forschungsgeschichtliche Einordnung der Arbeit vor.
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Vorwort

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Die hier veröffentlichte Arbeit gibt den Text meiner Dissertation wieder, die im Jahr 1972 an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg eingereicht und angenommen wurde. Aufgrund der Arbeit und des Rigorosums erfolgte im Dezember 1972 die Promotion zum Dr. theol. Über die maschinenschriftlichen Pflichtexemplare hinaus wurde die Arbeit nicht in Buchform veröffentlicht.

Über Gründe dafür, den Text nach über 40 Jahren nun doch noch in Buchform zu veröffentlichen, gibt der Beitrag Auskunft, den freundlicherweise Rainer Albertz beigesteuert hat. Ich kann mich auf wenige Bemerkungen zur Vor- und Nachgeschichte der Arbeit beschränken. Vor allem will ich begründen, warum ich seinerzeit den Versuch, die Dissertation in einem Verlag zu veröffentlichen, aufgegeben habe.

Zur Vorgeschichte: In meinem 4. Studiensemester, dem Wintersemester 1965/66, besuchte ich an der Mainzer Universität nach den Sprachprüfungen und dem alttestamentlichen Proseminar mein erstes Hauptseminar. Es wurde von Hans Walter Wolff gehalten. Thema war „Das Problem des Elohisten und seine Theologie“. Im Jahr zuvor hatte Wolff in der Evangelischen Theologie seinen Aufsatz zum „Kerygma des Jahwisten“ veröffentlicht, und nun stand er offenbar in der Vorbereitung des 1969 in derselben Zeitschrift veröffentlichten Aufsatzes „Zur Thematik der elohistischen Fragmente im Pentateuch“.1 Zum Abschluss des Seminars schrieb ich eine Hausarbeit. Ihr Thema war: „Die Bedeutung der Lokal- und der Völkertraditionen für die Lokalisierung und Datierung des Elohisten“.

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