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Kirchlicher Wiederaufbau in Österreich

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Edited By Hans Paarhammer and Alfred Rinnerthaler

Der Wiederaufbau von in der NS-Zeit zerschlagenen Strukturen innerhalb der katholischen Kirche steht im Zentrum dieses Buches. Die Darstellung erfolgt sowohl auf gesamtösterreichischer Ebene als auch auf der Ebene einzelner Diözesen. Die Autoren berücksichtigen ebenso die Reorganisation des kirchlichen Lebens in anderen christlichen Kirchen und decken zeitlich die ersten Nachkriegsjahrzehnte in Österreich, also die Gründungsphase der Zweiten Republik, ab. Zahlreiche prominente Theologen, Juristen und Historiker haben an diesem Sammelband mitgewirkt und schildern ihre Sicht der Dinge, die den weiteren Weg der Kirchen in der österreichischen Gesellschaft geprägt haben.
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Der Schulvertrag 1962 und die Diözesanerrichtungsverträge

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Abstract

Catholic private schools and religious education have a long tradition in Austria. The school contract from 1962, negotiated between the Republic of Austria and the Vatican, replaced Article VI of the Austrian Concordat of 1933/34. The most important provision of the school contract was the financial compensation of teachers at a level of 60 percent. In 1971, the school contract from 1962 was amended so that since then teacher fees in public private schools have been paid completely by the state.

Another article deals with the establishement of dioceses Eisenstadt, Innsbruck-Feldkirch and Feldkirch.

Religionsunterricht und katholisches Privatschulwesen haben in Österreich eine lange Tradition. Dazu ist festzuhalten, dass der Religionsunterricht erst in späterer Zeit als Schulfach organisiert wurde. Es bestand jedoch in der Form der religiösen Erziehung eine religiöse Unterweisung, die mit dem Religionsunterricht im weiteren Sinne zu verstehen ist. Erst als unter dem Einfluss der Aufklärung der Staat Ende des 18. Jahrhunderts die Verantwortung für die Schulen übernahm, entwickelte sich der Religionsunterricht zum Schulfach im heutigen Sinne. Katholisches Privatschulwesen war in Österreich besonders in den Dom- und Klosterschulen seit dem Frühmittelalter belegt und war vor allem für die Ausbildung des Klerus, später auch für die der Laien vorgeschrieben. Im Früh- und Hochmittelalter waren diese Schulen die wichtigsten Bildungsstätten im Abendland. Es blieb den konkordatären Vereinbarungen des 19. und 20. Jahrhunderts vorbehalten, sowohl den Religionsunterricht als auch das katholische Privatschulwesen...

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