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Argumentative Strategien in deutschen und italienischen wissenschaftlichen Artikeln

Am Beispiel der Soziologie und der Sprachwissenschaft

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Tiziana Roncoroni

Gegenstand des Buches ist die Bestimmung globaler Argumentationsstrategien und -stile in wissenschaftlichen Artikeln. Ein kontrastives Verständnis der argumentativen Abläufe bringt der Autorin zufolge große Vorteile für die interkulturelle Kommunikation und Integration. So zeichnet sich der italienische Diskurs durch persönliche Komponenten, Bescheidenheitstopos, induktive, indirekte, graduelle und komplexe Argumentationen aus. Den deutschen Diskurs kennzeichnen dagegen argumentative Stärke, Direktheit und Explizitheit. Die linguistischen Studien sind öfter informativ mit teleologischen Argumenten. In der Soziologie argumentiert man komplex, aber direkt. Diese Unterschiede spiegeln einen zu fördernden Reichtum an Denkweisen und heuristischen Wegen wider.
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9. Auswertung der Ergebnisse

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9.  Auswertung der Ergebnisse

Im Folgenden werden die Ergebnisse der empirischen Analyse vorgestellt. Die Darlegung erfolgt in vier Schritten. Erstens (§ 9.1) werden die Arbeitshypothesen überprüft. Zweitens (§ 9.2) werden die Ergebnisse der Analysen anhand des Kategorienkatalogs (§ 8.2) tabellarisch ausgewertet. Es folgen ergänzende Kommentare und Präzisierungen, die sich aus der funktionalen Darstellung der Meso-Einheiten ableiten lassen. In diesen Kapiteln finden sich Ausschnitte aus den untersuchten Texten als Beispiele für Phänomene und Präferenzen. Schließlich wird eine Bilanz der Auswertungen gezogen, wobei Diagramme die wesentlichen Ergebnisse veranschaulichen (§ 9.3).

9.1  Überprüfung der Arbeitshypothesen

Zunächst wird auf die einzelnen Hypothesen (vgl. § 4) eingegangen. Den Tabellen folgen Anmerkungen zu den Zusammenhängen zwischen diesen Ergebnissen. Vorausgeschickt sei, dass sich die zentrale Rolle der Argumentation in wissenschaftlichen Artikeln als Textart insgesamt bestätigt hat. Informative und argumentative Ausrichtungen sind nicht widersprüchlich, sondern sie ergänzen sich: Ausgeprägte argumentative Züge finden sich auch bei primär informativen Fragestellungen.



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