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Kooperation im Destinationsmanagement: Erfolgsfaktoren, Hemmschwellen, Beispiele

Ergebnisse der 1. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft

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Edited By Bernd Eisenstein, Christian Eilzer and Manfred Dörr

Der Band enthält die Beiträge der «1. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft». Er beleuchtet Erfolgsfaktoren, Hemmschwellen und Beispiele von Kooperationen im Destinationsmanagement. Für touristische Zielgebiete als Anbieter eines Leistungsbündels sind Kooperationen ein strategischer Erfolgsfaktor. Durch kooperatives Handeln können Wettbewerbsvorteile aufgebaut und Wettbewerbspositionen gesichert werden. Im Buch werden neben den Grundlagen der kooperativen Destinationsentwicklung dabei folgende Themen dargestellt: grenzüberschreitende Kooperationen, Herausforderungen bei der kooperativen Realisierung einer Gästekarte, Zusammenarbeit im Rahmen des digitalen Meinungsführermanagements oder die interkommunale Kooperation am Beispiel der Vereinigung Cittaslow.
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Kooperationen von kleinen und mittleren Städten: Die Vereinigung Cittaslow am Beispiel der Stadt Deidesheim

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1. Einleitung

Im globalen Wettbewerb werden eine nachhaltige Tourismusentwicklung, erfolgreiche Profilierung und die Generierung lokaler bzw. regionaler Alleinstellungsmerkmale nicht nur für Metropolen, sondern auch für kleinere und mittlere Städte immer wichtiger, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Ein Weg, dem steigenden Konkurrenzdruck zu begegnen, bietet die Profilierung über Netzwerke und Kooperationen. Kooperationsmanagement wird in Zukunft eine entscheidende Rolle im Wettbewerb der Destinationen spielen und die Kooperationsfähigkeit wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Destinationen werden (vgl. Eisenstein 2014, 133; Scherhag 2007, 361). Durch eine kooperative Vermarktung können Destinationen auf dem globalen, dynamischen Markt in Zukunft ausreichend Aufmerksamkeit erreichen, Innovationen umsetzen, steigenden Gästeerwartungen entsprechen und eine nachhaltige Tourismusentwicklung erreichen (vgl. Laux 2012, 14).

Ein Beispiel für internationale Städtekooperationen ist die Vereinigung der lebenswerten Städte „Cittaslow“. Ausgehend von der Slow Food Bewegung, wurde die Cittaslow-Vereinigung 1999 in Italien gegründet. Während viele städteplanerische und innovationsorientierte Ansätze häufig auf Metropolregionen und Weltstädte fokussieren, setzt das Cittaslow-Netzwerk bewusst auf kleine und mittlere Städte. Alle 192 Partnerstädte in 30 Ländern1 haben nicht mehr als 50.000 Einwohner (vgl. Cittaslow 2014). Im Rahmen dieses Artikels wird am Beispiel der Stadt Deidesheim aufgezeigt, welche Ideen, Ziele und Maßnahmen mit einer Mitgliedschaft im Cittaslow-Netzwerk verbunden sind und wie die Netzwerk-Ziele in der Stadt- und Tourismusplanung vor Ort umgesetzt werden können.

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