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Die Praxis der/des Echo

Zum Theater des Widerhalls

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Edited By Veronika Darian, Micha Braun, Jeanne Bindernagel and Miroslaw Kocur

Der Band versammelt Lektüren gegenwärtiger und historischer Konstellationen in Theater, Text und Kunst, die Echo als Figur und Phänomen nachspüren. Im antiken Mythos ist die Nymphe Echo zur ohnmächtigen Wiederholung fremder Rede verdammt. Sie wird zum Sinnbild eines defizitären, vom Anderen abhängigen Wesens. Doch birgt der Widerhall mehr in sich, verweist er doch auf das widerständige Moment einer Zergliederung jedes «eigentlichen» Ausdrucks. Echos körperlose Stimme gemahnt an die Medialität der Kommunikation, das Entgleiten des Sinns, die Grenzen der Mitteilbarkeit und die Ambivalenzen einer Aneignung der Vergangenheit. Damit aber wohnt ihr ein entschieden theatrales Element inne. Echo wird als eigene Praxis wirksam.
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Der doppelte Körper Freuds: Strategien theatraler (Selbst)Verschriftlichung in der Geschichte der Hysterie

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1.  Wiederholte Erfindungsakte der Wissenschaft

Das folgende hässliche Paradox werde ich untersuchen: Die Hysterie war zu jedem Zeitpunkt ihrer Geschichte ein Schmerz, der gezwungenermaßen erfunden werden musste, als Schauspiel und als Bild; er ging sogar so weit, sich selbst zu erfinden (sein Zwang war seine Essenz) […]. Eine Erfindung: ein Ereignis von Signifikanten. Aber selbst für das Ereignis der Schmerzen, der nur zu evidenten hysterischen Schmerzen, möchte ich vom Sinn ihrer extremen Sichtbarkeit sprechen1,

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