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Grundsätze angemessener Vorstandsbezüge

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Christina Kaiser

Dieses Buch untersucht die gesetzlichen Regelungen zur Begrenzung der Vorstandsgehälter. Ausgehend von den USA haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten auch in Deutschland teilweise astronomische Steigerungen der Vorstandsvergütungen ergeben. So erzielten Vorstandsvorsitzende wie der Porschevorsitzende Wedekind laut Gehaltsdaten aus dem Geschäftsjahr 2007/2008 77,4 Millionen Euro. Möglich wird dies mit Hilfe komplexer Vergütungssysteme. Der Untersuchung vorangestellt wird eine Erörterung des Themas aus ökonomischer Sicht. Die Höhe des Einkommens ist ein Produkt von Anreizen, die Leistung und Erfolg belohnen. Fraglich ist allerdings, ob von den derzeit bestehenden Vergütungssystemen nicht auch gefährliche Anreize zu kurzfristigem Fehlverhalten ausgehen.
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Teil B: (Rechts-) Ökonomische Grundlagen

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I. Annahmen und Grundbegriffe

Um die Funktion der Vergütung im Allgemeinen und den Sinn bzw. Unsinn gesetzlicher Eingriffe in die Vergütungsgestaltung bei der Einstellung und der dauerhaften Beschäftigung eines Managers als Vorstand in einer Aktiengesellschaft zutreffend einordnen zu können, ist es notwendig, die Grundstrukturen von Austauschprozessen über Märkte in einer Volkswirtschaft zu verstehen.

1. Der Markt

Grundlage der klassischen Ökonomie ist die Allokation begrenzter Ressourcen innerhalb des Systems der freien Marktwirtschaft. Nach Adam Smith erfolgt diese Allokation über Märkte, die Transaktionen zwischen Käufern und Verkäufern, bzw. Dienstberechtigten und Dienstverpflichteten ermöglichen. Hierbei führen Angebot und Nachfrage zu einem Marktpreis (Marktmechanismus).9

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