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Postkoloniale Positionen?

Die Biennale DAK’ART im Kontext des internationalen Kunstbetriebs

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Verena Rodatus

Das Buch ist ein aktueller Beitrag zur Debatte um postkoloniale Perspektiven in der Kunstwissenschaft. Im Zentrum steht die DAK’ART-Biennale, an der sich ein gängiges identitätspolitisches Dilemma zeigt: Künstlerinnen und Künstler vom afrikanischen Kontinent müssen oft nicht nur «zeitgenössisch», sondern auch «afrikanisch» sein, um im internationalen, aber weiter westlich dominierten Kunstbetrieb Anerkennung zu erhalten. Aus einer postkolonialen und gendertheoretischen Perspektive argumentiert die Autorin, dass diese Problematik im Kontext des tradierten Primitivismusdiskurses zu sehen ist. In einer differenzierten Ausstellungsanalyse fragt sie nach kritischen künstlerischen und kuratorischen Strategien der DAK’ART 2006 und entwickelt daraus Vorschläge für zeitgemäße kuratorische Ansätze.
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Vorbemerkung zur Textgestalt

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Begriffe wie ‚afrikanisch’ sind mit einfachen Anführungszeichen markiert, wenn es darum geht, eine kritische Distanz zur Idee ‚afrikanisch’ einzunehmen und deren Konstruktionscharakter zu kennzeichnen und zu analysieren. Insgesamt markiere ich Begriffe, zu denen ich einen kritischen, analytischen Abstand einnehme, auf diese Weise. Wenn ich von afrikanisch als geografischem Bezug spreche, setze ich den Begriff nicht in Anführungszeichen. Des Weiteren folge ich den Autorinnen Eggers, Kilomba, Piesche u. Arndt (2005) in der Großschreibung des Begriffs Schwarz, wenn sein politisch-emanzipatorischer Charakter betont wird. Doppelte Anführungszeichen verwende ich für Zitate beziehungsweise für von Autor_innen geprägte Begriffe wie zum Beispiel „Primitive Kunst“ oder für feststehende Redewendungen.

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