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Drachen und Rad

Gesammelte Beiträge zur mährischen Geschichte

Hellmuth Kiowsky

Drachen und Rad, das Wahrzeichen von Brünn, stehen hier stellvertretend für Mährens reiche Geschichte, die in diesem Buch ebenso belehrend wie unterhaltend dem Leser nahe gebracht wird. Die einzelnen Kapitel sind lose angereiht und bilden so eine bunte Palette an Informationen, die nicht nur geschichtlich fundiert ist, sondern auch zum Schmunzeln wie zur Besinnlichkeit anregen will. Angesichts der Tatsache, dass es nur noch wenige Zeitzeugen einer deutschen Vergangenheit in Brünn und Mähren gibt, dient das Buch auch der Erinnerung an lange vergangene Zeiten.
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Mozart in Brünn

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Eine Erzählung von Elisabeth Soffé

Es war ein wundervoller Herbsttag des Jahres 1767. Tiefblau stand der Himmel über der alten Stadt Salzburg, dass ihre südliche Schönheit noch barocker, noch beschwingter aufleuchtete.

In der engen Getreidegasse wartete ein Reisewagen. Das Gepäck war schon aufgeladen, ein leichtes Klavier hinten aufgepackt. Soeben kamen die Reisenden die steile Treppe – fast alle Treppen im Salzburgerischen sind steil – herunter; es war die Familie Mozart, Vater, Mutter und zwei Kinder, vom Hausherrn, dem Freund Lorenz Hagenauer, geleitet.

„Also wieder hinaus in die Welt“, sagte der letztere; „kaum zehn Monate Rast nach der Kunstreise nach Paris – und jetzt geht’s nach Wien?“

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