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Drachen und Rad

Gesammelte Beiträge zur mährischen Geschichte

Edited By Hellmuth Kiowsky

Drachen und Rad, das Wahrzeichen von Brünn, stehen hier stellvertretend für Mährens reiche Geschichte, die in diesem Buch ebenso belehrend wie unterhaltend dem Leser nahe gebracht wird. Die einzelnen Kapitel sind lose angereiht und bilden so eine bunte Palette an Informationen, die nicht nur geschichtlich fundiert ist, sondern auch zum Schmunzeln wie zur Besinnlichkeit anregen will. Angesichts der Tatsache, dass es nur noch wenige Zeitzeugen einer deutschen Vergangenheit in Brünn und Mähren gibt, dient das Buch auch der Erinnerung an lange vergangene Zeiten.
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Brünner treffen Brünner

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Schon in meiner Kinderzeit hörte ich oft: Man kann hinfahren, wohin man will, man trifft bestimmt einen Brünner. Im Urlaub, in einer fremden Stadt, in Südamerika oder Australien. Und so muss es wohl den Brünnern vom Schicksal aufgetragen sein, an jedem beliebigen Ort einen Landes einen Landsmann, womöglich aus dem gleichen Viertel, zu treffen.

Aber wie erkennen sich die beiden einander sogleich? Allerdings muss man dem anderen eine Weile zuhören, in einem Kaffeehaus, in der Straßenbahn, im Zugabteil oder sonst wo. Zugleich spitzen sich die Ohren, vertraute Klänge, unverkennbar die Betonung und die Ausdrücke! „Sind Sie vielleicht aus Brünn?“ – „Ja freilich, wo habens denn gwohnt?“ Nun folgen Beschreibungen von allen möglichen Spezeln von früher, und die Erinnerungsgespräche spinnen sich fort und dazwischen fallen typisch Brünner Floskeln.

Jenny Dania, Wien, BH 40/2, 1988, S. 34← 245 | 246 →

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