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Drachen und Rad

Gesammelte Beiträge zur mährischen Geschichte

Edited By Hellmuth Kiowsky

Drachen und Rad, das Wahrzeichen von Brünn, stehen hier stellvertretend für Mährens reiche Geschichte, die in diesem Buch ebenso belehrend wie unterhaltend dem Leser nahe gebracht wird. Die einzelnen Kapitel sind lose angereiht und bilden so eine bunte Palette an Informationen, die nicht nur geschichtlich fundiert ist, sondern auch zum Schmunzeln wie zur Besinnlichkeit anregen will. Angesichts der Tatsache, dass es nur noch wenige Zeitzeugen einer deutschen Vergangenheit in Brünn und Mähren gibt, dient das Buch auch der Erinnerung an lange vergangene Zeiten.
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Süße Erinnerungen

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Abb. 11 Süße Erinnerungen…“



Bei welcher Brünnerin würde nicht bei Nennung folgender Namen das Wasser im Mund zusammenlaufen? Also seien sie genannt: Brendl, Luif, Stojanowisch, Toman, Sedlatschek, Chmel… Ob sich nun deren süße Stätten auf der Legionärstraße, in der Jesuitengasse, in der Rennergasse (Großer Platz - Jakobskirche), auf dem Großen Platz, in der Josefsgasse oder auf der Französischen befanden, sie alle waren allseits beliebte Treffpunkte der heranwachsenden Jugend, denn vor einer Schale heißer Schokolade und einem schönen Indianerkrapfen plauderte es sch so nett!

Auch das „Gefrorene“ (Eis) beim Stojanowitsch knüpfte so manche zarte Bande.- Die Cremeschnitten vom Brendl ← 411 | 412 → zerflossen nur so auf der Zunge, die vom Konditor Luif ebenfalls und die hohen Baisers vom Toman waren ein Zuckerbäckerjuwel. Wie viele Schmettenrollen, Frösche (Eclairs), Nuss-oder Schokoladetorten in Brünn an einem Nachmittag verspeist wurden, wer kennt sie Zahl, keine Statistik berichtet uns darüber.

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