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Die russische Aktiengesellschaft

Darstellung aus Sicht des ausländischen Investors

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Florian Plagemann

Die Arbeit stellt die russische AG und die ihr zugrundeliegenden Gesetze umfassend dar. Sie vermittelt dem ausländischen Investor einen Eindruck von Investitionschancen und -risiken, indem sie die AG von anderen Gesellschaftsformen abgrenzt und u.a. Organisation, Kapitalstruktur, Haftung und Rechtsfähigkeit im Einzelnen beschreibt. Die Untersuchung zeigt, dass die gesellschaftsrechtliche Kodifizierung in Russland einen soliden gesetzlichen Rahmen für eine ausländische Investition bildet, zumal es in Problemfällen möglich ist, mittels satzungsmäßiger Gestaltung und einzelvertraglichen Nebenabreden gegenseitige Verpflichtungen zu schaffen, die ein Engagement im russischen Rechtsraum in gesellschaftsrechtlicher Hinsicht kalkulierbarer machen.
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VI. Gesellschaftskapital

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1. Allgemeines

Bei der Gesamtheit der finanziellen Mittel, die einer Gesellschaft zur Verfügung stehen, handelt es sich um das Gesellschaftskapital. Es ist streng zwischen Eigen- und Fremdkapital zu unterscheiden. Bei Eigenkapital handelt es sich um die Kapitalausstattung der Gesellschaft durch Mittel der Gesellschafter in Form von Einlagen. Ein unmittelbarer Gegenanspruch der Gesellschafter besteht hier nicht. Fremdkapital hingegen sind Mittel, die der Gesellschaft durch Dritte zur Verfügung gestellt werden. Dies erfolgt in der Regel durch Kredite.961

2. Satzungskapital

a) Funktion

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