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Das deutsche Poplied als Textsorte

Eine Studie über neue deutsche Liedertexte aus textuell-stilistischer Sicht

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Agnieszka Marta Kurzynska

Die Autorin befasst sich mit dem Phänomen des gegenwärtigen deutschen Popliedes. In der Fachliteratur hält man das Poplied in der Regel entweder für ein Produkt der Massenkultur mit grundsätzlich unterhaltender Funktion oder für eine textmusikalische Gattung mit literarischen Wurzeln. Das Hauptziel des Buches ist daher, einen aktuellen Katalog von Merkmalen des Popliedes zu erarbeiten, der das Lied in erster Linie als eine Textsorte klassifizieren ließe. Als Forschungskorpus dienen bekannte Liedertexte, die u. a. mit Rücksicht auf Kohärenzmittel, signalisierte stilistische Ebenen sowie Marker der Textfunktionen und der sprachlichen Expressivität analysiert werden.
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2. Das Ziel der Analyse. Zum Korpus und zur Methode

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2.  Das Ziel der Analyse. Zum Korpus und zur Methode

2.1  Der Forschungsgegenstand

Als Ausgangspunkt für folgende Analyse gelten ausschließlich deutsche gegenwärtige Liedertexte. Wegen ihrer Menge müssen sie sortiert werden, wobei einige Einschränkungen eingeführt werden.

Zum Ersten wird die Veröffentlichungszeit in Betracht gezogen. Dadurch wird die Quantität der Texte bedeutsam reduziert. Berücksichtigt werden nur solche deutschen Künstler, deren Musikalben in der Zeitspanne 1998–2006 veröffentlicht wurden. Bereits in dieser Zeit tauchten viele junge, deutsch singende Bands auf bzw. gewannen an der Massenpopularität. Unter ihnen sind solche Musikgruppen zu nennen, wie Juli, Wir sind Helden, Fettes Brot, Silbermond, Xavier Naidoo und seine Söhne Mannheims, Echt und solche Solokünstler, wie Christiane Stürmer, Yvonne Catterfeld und Nena128.

Um die Textanzahl weiter zu beschränken, werden für die Analyse ausschließlich solche Musikkünstler gewählt, die in den bereits erwähnten Jahren ihre zwei ersten Musikalben veröffentlichten. Zusätzlich wird der erzielte Erfolg des Debütalbums bei dem Massenpublikum mit einbezogen.

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