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Sicherheitsforschung im Dialog

Beiträge aus dem Forschungsforum Öffentliche Sicherheit

Saskia Steiger, Lars Gerhold and Jochen Schiller

Das Buch ist eine Einführung in das interdisziplinäre Thema der Sicherheitsforschung und eine Aufforderung zu einem kritischen Dialog über eine neue Sicherheitskultur in unserer Gesellschaft. Expertinnen und Experten stellen in diesem Sammelband das Themenspektrum der Öffentlichen Sicherheit vom technisch Möglichen bis hin zum gesellschaftlich Akzeptierten dar und diskutieren aus naturwissenschaftlich-technischer als auch geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Die Publikation ist hervorgegangen aus einer Ringvorlesung mit dem Titel Wie sicher wollen wir leben? Sicherheitsforsc hung im Dialog, die im Wintersemester 2013/14 im Rahmen des Offenen Hörsaals an der Freien Universität Berlin durchgeführt wurde. Ziel der Vorlesung war es, den durch das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit initiierten und fachlich ausdifferenzierten Diskurs um Sicherheit in die interessierte Öffentlichkeit zu tragen und einen Beitrag zum Wissenstransfer zu leisten.
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Aspekte der Sicherheitsforschung – Gesprächsrunden mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft

Einleitung

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Das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit diskutierte im Rahmen der Ringvorlesung „Wie sicher wollen wir leben? Sicherheitsforschung im Dialog“ an der Freien Universität Berlin ein Semester lang (Wintersemester 2013/14) das Feld der Sicherheitsforschung: Sowohl in den naturwissenschaftlich-technischen als auch in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen werden die Themenbereiche der Sicherheitsforschung jeweils unterschiedlich beforscht, definiert und diskutiert. Hier setzte die Ringvorlesung an, fasste das gesamte inhaltliche Spektrum der öffentlichen Sicherheit ins Auge und öffnete den Diskursraum über Sicherheit vom technisch Möglichen bis zum gesellschaftlich Akzeptierten. Das Herausarbeiten von konfliktären Positionen und das Aufzeigen von Ambivalenzen im gemeinsamen Diskurs von Akteuren der Wissenschaft, der Politik und der Zivilgesellschaft standen dabei im Fokus. Wie sicher wollen wir leben in einer globalisierten Welt, ausgezeichnet durch neue Konflikte, Gefahren und Risiken? Die Heterogenität des Themas wird in der Sicherheitsforschung unter dem Begriff der Sicherheitskultur verhandelt: Dieser bedeutet die „[…] Summe der Überzeugungen, Werte und Praktiken von Institutionen und Individuen […], die darüber entscheiden, was als eine Gefahr anzusehen ist und wie und mit welchen Mitteln dieser Gefahr begegnet werden soll.“ (Daase 2010: 9) Forschung zur öffentlichen Sicherheit bedarf des andauernden Diskurses – als Ausdruck von Kultur und als Teil eines Austausches bzw. Aushandlungsprozesses der wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Akteure darüber, wie viel Sicherheit in einer Gesellschaft überhaupt gewollt ist und was eine Gesellschaft bereit ist, dafür (nicht nur im monetären Sinne) zu bezahlen. In Addition zur Vorlesungsreihe wurden ← 221 | 222 → zwei Diskussionsrunden mit Vertretern aus Politik, behördlichen Institutionen, Wissenschaft...

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