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Chancen bedarfsgerechter Weiterbildung älterer Mitarbeiter

Eine empirische Studie zur Situation in einer ländlichen Region Bayerns

Kathrin Winkler

Ältere Mitarbeiter prägen zukünftig das Bild der Arbeitswelt. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit seinen Herausforderungen an die Arbeitswelt befasst sich die Arbeit mit der beruflichen Situation und Integration älterer Beschäftigter in einer ländlichen Region Bayerns am Beispiel der beruflichen Weiterbildung. Auf der Basis quantitativer und qualitativer Daten zeigt dieses Buch, welche spezifischen Anforderungen die berufliche Weiterbildung erfüllen soll, um ältere Mitarbeiter zur Weiterbildungsteilnahme motivieren zu können. Die dargestellten theoretischen Ansätze leiten die empirische Untersuchung, um zu erkennen, ob eine Individualisierung der beruflichen Weiterbildung für ältere Mitarbeiter eine weitere freiwillige Teilnahme hervorruft.
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1. Der demographische Wandel und die Auswirkungen auf die Bevölkerung allgemein und die Erwerbsbevölkerung

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1.  Der demographische Wandel und die Auswirkungen auf die Bevölkerung allgemein und die Erwerbsbevölkerung

Der demographische Wandel ist mittlerweile auf allen Gebieten der Lebens- und Arbeitswelt angekommen. Auslöser hierfür sind u.a. Alterung der Gesellschaft, Geburtenrückgang, Bevölkerungsschwund sowie eine längere Lebenserwartung (vgl. Fuchs et al. 2011, S. 4f.). Die Gesellschaft, das Arbeits- und Wirtschaftsfeld etc. werden zukünftig von dieser Thematik tangiert, da der demographische Wandel sowohl die gesellschaftliche als auch die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands auf unterschiedlichste Art, z.B. durch die Veränderung der Altersstruktur in den Unternehmen, nachhaltig beeinflusst.

Bei graphischer Darstellung des derzeitigen Bevölkerungsstandes Deutschlands lässt sich im Vergleich zum Jahr 1910, mit seiner eindeutig erkennbaren Alterspyramide, beinahe eine Umkehrung feststellen (vgl. Statistisches Bundesamt (Destatis) 2009, S. 15; Link 2002, S. 12):

Abb.   1:  Alterspyramide 1910, 2008 und 2060; Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) (2009), S. 15.



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