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Akademische Personalentwicklung

Wie der Wissenschaftsbetrieb Potentiale und Kompetenzen des Personals strategisch entwickelt

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Edited By Ingelore Welpe and Gaby Lenz

Die akademische Personalentwicklung muss strategisch konzipiert sein, um die Personalpraxis an Hochschulen zukunftsfähig, effektiv, divers und fair zu gestalten und um Exzellenz des Personals in Lehre und Forschung zu erreichen. Konzeptionelle und praxisbezogene Beiträge zeigen den Stand der Diskussion zur akademischen Personalentwicklung.
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Vera Bollmann, Carmen Leicht-Scholten - Science Career Mapping - Handlungsempfehlungen für eine chancengerechte Personalentwicklung

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Vera Bollmann, Carmen Leicht-Scholten

Science Career Mapping – Handlungsempfehlungen für eine chancengerechte Personalentwicklung

1 Abstract

German universities have been characterized by a transformation process referring their organizational structures. This article discusses possibilities and obstacles in career paths of young scientists. The qualitative research shows actual demands and possibilities for change.

2 Fragestellung/ Zielsetzung

Hochschulreformen und -entwicklung in Deutschland zeichnen sich gegenwärtig dadurch aus, dass sich Universitäten und Hochschulen immer mehr als eigenständig handelnde, autarke Organisationen verstehen. In der Forschungsliteratur wird dieser Entwicklung mit Begriffen wie Organisationswerdung oder Ökonomisierung der Universitäten Rechnung getragen (vgl. Nickel 2011). Dass sich Universitäten immer mehr ökonomischen Gesichtspunkten verpflichten, hat Clark (1983; 1998) mit dem populären Begriff der „Entrepreneurial University“ ausführlich beschrieben. Dabei werden Universitäten nicht zwangsläufig immer mehr zu Unternehmen; vielmehr nähern sie sich ökonomischen Modellen an und übernehmen bestimmte, sich in der Wirtschaft bewährte Aspekte, wie zum Beispiel die Einbeziehung weiterer Geldgeber neben dem Staat, Managementtechniken und -instrumente, Profilbildung oder eine leistungsorientierte Mittelvergabe (vgl. Kehr; Leicht-Scholten 2014, S. 58–61; im Überblick: Mautner 2005). Die schrittweise Organisationswerdung von Universitäten geht mit einer Modernisierung der Verwaltungs- und Steuerungsstrukturen einher und orientiert sich am angelsächsischen Konzept des New University Managements (vgl. Blättel-Mink; Rau; Briken 2013, S. 86).

Aus Genderperspektive stellt sich die Frage, in welcher Weise sich die neuen Strukturen auf die Geschlechterverhältnisse auswirken (vgl. Binner;...

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