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Akademische Personalentwicklung

Wie der Wissenschaftsbetrieb Potentiale und Kompetenzen des Personals strategisch entwickelt

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Edited By Ingelore Welpe and Gaby Lenz

Die akademische Personalentwicklung muss strategisch konzipiert sein, um die Personalpraxis an Hochschulen zukunftsfähig, effektiv, divers und fair zu gestalten und um Exzellenz des Personals in Lehre und Forschung zu erreichen. Konzeptionelle und praxisbezogene Beiträge zeigen den Stand der Diskussion zur akademischen Personalentwicklung.
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Jana Haverbier, Doris Weßels - Erfolgsfaktor Netzwerk. Ansatzpunkte zur Förderung ‚weiblicher‘ Vernetzungsstrategien

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Jana Haverbier, Doris Weßels

Erfolgsfaktor Netzwerk. Ansatzpunkte zur Förderung ‚weiblicher‘ Vernetzungsstrategien

1 Abstract

Networks boost not only careers in business but also in academia. In comparison with women, men better reap the benefits of powerful networks for their own careers. Academic human resources development at universities has to fully enhance the networking competences of highly qualified women.

2 Fragestellung

Netzwerke entscheiden über Karrieren?! Wer gut vernetzt ist, hat es leichter, wenn es um Publikationen, Drittmittelakquise oder auch die Besetzung von Stellen geht. Allerdings gelingt es Männern deutlich besser als Frauen, Zugang zu mächtigen Netzwerken zu finden und ihre Netzwerke zugunsten der eigenen Karriere zu aktivieren. Dieser Effekt ist nicht nur in der „analogen“ Welt zu beobachten. Er zeigt sich auch in der „digitalen“ Welt. So belegen aktuelle Studien zu IT-gestützten sozialen Netzwerken, dass knapp 28 % der Männer, aber nur ca. 19 % der Frauen diese digitalen Plattformen zur Pflege beruflicher Kontakte nutzen (vgl. Tomorrow Focus Media 2015). Das hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Wissenschaft unseres Landes: Das Potential von hochqualifizierten Frauen bleibt vielfach ungenutzt. Sogar in Fächern, in denen überwiegend Frauen studieren, sind Professorinnen noch immer eine Minderheit.

Dieser Aufsatz verdeutlicht die Bedeutung von Netzwerken für wissenschaftliche Karrieren und zeigt, dass die (mangelnde) Vernetzung von Nachwuchswissenschaftlerinnen ein zentraler Grund für die Benachteiligung von Frauen im Wissenschaftsbetrieb ist. Zudem werden Ansatzpunkte für die...

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