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Der lateinisch-altenglische «Libellus precum» in der Handschrift London, British Library, Arundel 155

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Dominik Kuhn

Die Psalterhandschrift Arundel 155 ist ein herausragendes Zeugnis der spätangelsächsischen Kultur. Sie entstand zwischen 1012 und 1023 im Kathedralkloster von Canterbury. Im Zentrum dieser Arbeit steht die erste Gesamtedition der Sammlung von 40 lateinischen Privatgebeten und ihrer altenglischen Interlinearglossierung am Ende der Handschrift. Zugleich ist es die erste Auseinandersetzung mit der Handschrift in ihrer gesamten Komplexität. In ihrem liturgischen Inhalt, ihrer Schrift, ihrem Buchschmuck und der Sprache der altenglischen Glossierung spiegeln sich sowohl Eigenheiten von Christ Church und Canterbury als auch Einflüsse vom Kontinent und aus Winchester wider. Arundel 155 und sein Libellus precum erweisen sich als beispielhaftes Werk der angelsächsischen Benediktinerreform.
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Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikationin der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografischeDaten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Zugl.: Göttingen, Univ., Diss., 2009

D7ISSN 0178-1383ISBN 978-3-631-65462-0 (Print)E-ISBN 978-3-653-04693-9 (E-Book)DOI 10.3726/ 978-3-653-04693-9

© Peter Lang GmbHInternationaler Verlag der WissenschaftenFrankfurt am Main 2014Alle Rechte vorbehalten.Peter Lang Edition ist ein Imprint der Peter Lang GmbH.

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