Show Less
Restricted access

Der lateinisch-altenglische «Libellus precum» in der Handschrift London, British Library, Arundel 155

Series:

Dominik Kuhn

Die Psalterhandschrift Arundel 155 ist ein herausragendes Zeugnis der spätangelsächsischen Kultur. Sie entstand zwischen 1012 und 1023 im Kathedralkloster von Canterbury. Im Zentrum dieser Arbeit steht die erste Gesamtedition der Sammlung von 40 lateinischen Privatgebeten und ihrer altenglischen Interlinearglossierung am Ende der Handschrift. Zugleich ist es die erste Auseinandersetzung mit der Handschrift in ihrer gesamten Komplexität. In ihrem liturgischen Inhalt, ihrer Schrift, ihrem Buchschmuck und der Sprache der altenglischen Glossierung spiegeln sich sowohl Eigenheiten von Christ Church und Canterbury als auch Einflüsse vom Kontinent und aus Winchester wider. Arundel 155 und sein Libellus precum erweisen sich als beispielhaftes Werk der angelsächsischen Benediktinerreform.
Show Summary Details
Restricted access

Wörterverzeichnisse

Extract



Die folgenden Verzeichnisse enthalten alle in ArPrGl belegten lat. und ae. Wörter mit Ausnahme von lat. Rubriken, Gebetsanweisungen und Eigennamen, die prinzipiell unglossiert sind. Dagegen sind andere unglossierte Lemmata innerhalb der Gebetsstexte in das lat.-ae. Verzeichnis aufgenommen, ebenso wie Glossen, die nicht eindeutig einem bestimmten Lemma zugeordnet werden können, im ae.-lat. Index verzeichnet sind.

Die lat. und ae. Stichworte richten sich nach der in ArPrGl überwiegenden Schreibung. Nomen erscheinen im Nominativ (Sg.), Verben im Infinitiv. Sämtliche Adverbien sind als solche übernommen, Steigerungsformen nur bei Besonderheiten in Bildung oder Verwendung. Bei den ae. Stichwörtern sind die Vokallängen gekennzeichnet. Bei kursiv gedruckten Stichwörtern handelt es sich um nicht in ArPrGl belegte Grundformen. Unsichere Stichwörter sind mit einem Fragezeichen (?) versehen. Auf orthographische Varianten außerhalb der Flexionsendungen wird in Klammern hingewiesen. Abkürzungen aus dem Text werden nicht angezeigt, Akzente sind nicht übernommen. Handschriftliches u für den Halbvokal v ist in den Verzeichnissen durch v wiedergegeben und entsprechend eingereiht, ð und þ finden sich in der alphabetischen Ordnung gemeinsam nach t und erscheinen vereinheitlicht als þ. Das ae. Präfix ge- bleibt am Wortanfang bei der alphabetischen Ordnung unberücksichtigt. Ae. æ und lat. ę reihen sich alphabetisch als ae ein, ist als and, & als et und ł als vel verzeichnet.

Zu jedem Stichwort sind in der rechten Spalte die ae. bzw. lat. Entsprechungen in den Formen angeführt, in denen sie auch als Stichwort erscheinen. Bei unglossierten Lemmata und Glossen ohne eigenes Lemma...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.