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Lernsoftware im Unterricht

Eine Studie zum Einsatz einer CD-ROM zur Stadt im späten Mittelalter in Klassenstufe 7

Thomas Diester

Angesichts der weiten Verbreitung und Nutzung digitaler Medien untersucht die Studie den Einsatz einer CD-ROM in arbeitsteiliger Gruppenarbeit im Geschichtsunterricht. Es handelt sich um eine deskriptive, kausalgenetische und mehrperspektivische Querschnittsuntersuchung, die geschichtsdidaktisch der Wirkungsforschung zuzurechnen ist. Erhebungsinstrumente sind eine Leistungsüberprüfung und ein Fragebogen für die Lernenden sowie ein halbstandardisiertes Interview mit den Lehrenden. Die Beurteilung der Lernsoftware erfolgt auf Basis eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs. Die Studie zeigt, dass die Software insbesondere von den Lernenden angenommen wird, der Erfolg der Arbeit damit aber wesentlich von der Gestaltung der Lernumgebung abhängt. Der Leser erhält, ausgehend von den Ergebnissen der Befragungen, Vorschläge für unterschiedliche Lernarrangements mit der CD-ROM.
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14. Pädagogische Folgerungen

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14.1 Anforderungen an Computerfachräume und Lernsoftware

Meine Studie hat gezeigt, dass die schulischen Rahmenbedingungen, insbesondere die Ausstattung der Computerräume, eine wichtige Rolle für den Einsatz digitaler Medien spielen. In heutigen Schulen gibt es meist Fachräume mit in Reihe an der Wand aufgestellten Computern zur Einrichtung einer möglichst großen Anzahl an Computerarbeitsplätzen. Die Computer stehen meist sehr dicht beieinander und erlauben Computerarbeit ausschließlich als Einzelarbeit. Besser wäre die Anordnung der Computer in Inseln. Hier können sehr gut Kleingruppen arbeiten, weil auch Platz zum Ablegen von Material zur Herstellung von Produkten wie Wandzeitungen, aber auch handschriftlicher Notizen oder Ausdrucken zur Verfügung steht. Allerdings müsste in dieser Anordnung das Verkabelungsproblem gelöst werden, etwa durch einen „Doppelboden oder über spezielle Kabelkanäle über der Decke bis über die Insel und dann herunter bis zu den Computern.“ (Gorny 2001, S. 33).

Eine Alternative wäre die Anordnung in U-Form, wobei die Computer an der Wand entlang und in der Mitte des Raums Arbeitstische stehen (vgl. Gorny 2001, S. 33). Dies scheint am einfachsten und praktikabelsten zu sein.

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