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Der Freiheitsbegriff bei Kant

Eine philosophische Untersuchung im Rückblick auf das christliche Freiheitsverständnis

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Igor Nowikow

Die kantische Freiheitsphilosophie stellt eine säkulare Fassung der christlichen Freiheitslehre dar. Diese hat zwei unterschiedliche Grundbegriffe der Freiheit herausgearbeitet: die Freiheit der Wahl zwischen Gut und Böse und die moralische Freiheit. Im Hauptstrom seiner Philosophie stellt Kant allerdings nur den letzten und nicht den ersten Freiheitsbegriff in den Mittelpunkt seines Interesses. Damit entzieht er seiner Moralphilosophie und seiner Rechtslehre ihr eigentliches Fundament und kann dieses Defizit nur in seiner Religionsschrift annähernd ausgleichen. Das umfassende Problem der Freiheit bei Kant diskutiert der Verfasser vor dem Hintergrund zweier, für das Christentum fundamentaler Freiheitslehren: der von Augustinus und der von Luther.
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

ISSN 1613-947XISBN 978-3-631-65264-0 (Print)E-ISBN 978-3-653-04362-4 (E-Book)DOI 10.3726/978-3-653-04362-4

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