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Sprache als Schlüssel zur Zusammenarbeit

Status und Prestige der Nachbarsprachen im polnisch-sächsischen Grenzgebiet

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Edited By Christian Prunitsch, Annette Berndt and Radoslaw Buraczynski

Der Sammelband beschäftigt sich mit Status und Prestige der Nachbarsprachen im polnisch-sächsischen Grenzgebiet. Anhand umfangreicher empirischer Studien in der Grenzregion konnten sowohl der Stand der Sprachkenntnisse der jeweiligen Nachbarsprache als auch die Formen der Sprachperformanz in diversen Kontaktsituationen ermittelt werden. Darauf aufbauend wird die Einstellung gegenüber der jeweiligen Nachbarsprache als potenzielles Kommunikationsmittel bei der grenzübergreifenden Zusammenarbeit untersucht. Der Band dokumentiert die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen-Polen, das in Kooperation der Technischen Universität Dresden und der Universität Zielona Góra (Polen) durchgeführt wurde.
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Status und Prestige der Nachbarsprachen im sächsisch-polnischen Grenzraum – Ergebnisse der Studie

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Abstract Dass Probleme in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit vieler Regionen durch sprachliche und kulturelle Unterschiede bestehen, ist ein bekanntes Phänomen. Ein wesentliches Element der Situationsbestimmung in Grenzräumen bildet die wertende Einstellung zur Nachbarsprache, zumeist im direkten Vergleich zur Muttersprache bzw. zu anderen Fremdsprachen. Das jeweils vertretene Modell der Sprachhierarchisierung der Regionen trifft bereits im Vorschulbereich die Entscheidung für oder gegen zweisprachige Kindergärten und somit für oder gegen ein mögliches, frühes Interesse für die Nachbarsprache.

Der Aufsatz präsentiert die Ergebnisse des Projektes „Sprache als Schlüssel zur Zusammenarbeit - Status und Prestige der Nachbarsprachen im polnisch-sächsischen Grenzgebiet“, das von der TU Dresden in Kooperation mit der Universität in Zielona Góra grenzübergreifend umgesetzt wurde. Ziel dieses Projektes war es, eine grundlegende empirische Studie zur Situation im ostsächsisch-polnischen Grenzgebiet zu schaffen, um die Einstellung gegenüber der jeweiligen Nachbarsprache als potenzielles Kommunikationsmittel bei der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zu erforschen. Es wurde dabei hauptsächlich untersucht, inwieweit Sprachkenntnisse der jeweiligen Nachbarsprache vorhanden sind, welche Einstellungen zur jeweiligen Nachbarsprache bestehen und welche Sprachperformanz in diversen Kontaktsituationen gezeigt wird.

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