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Sprache als Schlüssel zur Zusammenarbeit

Status und Prestige der Nachbarsprachen im polnisch-sächsischen Grenzgebiet

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Edited By Christian Prunitsch, Annette Berndt and Radoslaw Buraczynski

Der Sammelband beschäftigt sich mit Status und Prestige der Nachbarsprachen im polnisch-sächsischen Grenzgebiet. Anhand umfangreicher empirischer Studien in der Grenzregion konnten sowohl der Stand der Sprachkenntnisse der jeweiligen Nachbarsprache als auch die Formen der Sprachperformanz in diversen Kontaktsituationen ermittelt werden. Darauf aufbauend wird die Einstellung gegenüber der jeweiligen Nachbarsprache als potenzielles Kommunikationsmittel bei der grenzübergreifenden Zusammenarbeit untersucht. Der Band dokumentiert die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen-Polen, das in Kooperation der Technischen Universität Dresden und der Universität Zielona Góra (Polen) durchgeführt wurde.
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Lebensqualität und grenzüberschreitende Verflechtungen im sächsisch-polnischen Grenzraum – Sprache als Schlüssel?

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Abstract Der sächsisch-polnische Grenzraum wird oft als eine strukturschwache Region betrachtet. Der Prozess der europäischen Integration bietet die Chance, die trennende Wirkung der Staatsgrenzen zu verringern und damit die Lebensqualität der Bevölkerung im Grenzraum zu verbessern. Dank der Abschaffung von Grenzkontrollen und des freien Verkehrs von Personen, Waren und Kapital können Infrastrukturen grenzübergreifend genutzt werden. Ein EU-gefördertes, grenzübergreifendes Projekt des Lehrstuhls Raumordnung der TU Dresden sowie des Lehrstuhls für Qualitäts- und Umweltmanagement der Wirtschaftsuniversität Breslau untersuchte von 2012 bis 2014, wie die Bewohnerinnen und Bewohner der sächsisch-niederschlesischen Grenzregion ihre Lebensbedingungen einschätzen und wie stark grenzüberschreitende Verflechtungen bereits ausgeprägt sind. Der Artikel stellt die wichtigsten Ergebnisse des Projekts vor und zeigt Bezüge zum Bildungssystem sowie zum Sprachlernen auf.

The Saxon-Polish border area is often seen as an economically underdeveloped region. The process of European integration provides the opportunity to reduce the separating effect of the state borders and thus to improve the quality of life of people living in the borderlands. Thanks to the abolition of border controls and the free movement of people, goods and capital, infrastructures can be used across the borders. A German-Polish project of the Chair of Spatial Planning of the Technische Universität Dresden and the Wroclaw University of Economics, which was realized from 2012 to 2014 and co-funded by the EU, has investigated how residents of the Saxon-Polish border region evaluate their living conditions...

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