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Die tiefenpsychologische Krankengeschichte zwischen Wissenschafts- und Weltanschauungsliteratur (1905–1952)

Eine gattungstheoretische und -historische Untersuchung

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Simone Holz

Der Band stellt erstmals eine Gattungstheorie und -historie der «tiefenpsychologischen Krankengeschichte» bereit. Konkret leistet er viererlei: Erstens liefert er durch die Darreichung eines Gattungsmodells ebenjener Untergattung der Großgattung «Krankengeschichte» einen Beitrag zur Gattungstheorie. Zweitens gewinnt er dadurch einen unkonventionellen Zugang zur Literaturgeschichtsschreibung, dass er eine Reihe wissenschaftlicher Publikationen beleuchtet, die als solche gewiss nicht zum klassischen Literaturkanon gehören. Drittens versteht er sich insofern als wissenschaftshistorische Untersuchung, als er die Historie der tiefenpsychologischen Krankengeschichte als «literarisch-soziale Institution» in eine Art Dialog mit der Historie der Tiefenpsychologie als «außerliterarisch-soziale Institution» treten lässt. Und viertens schließlich stellt er einen Beitrag zur Wissenschaftsrhetorik dar.
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Inhaltsverzeichnis

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1 Einleitung

1.1 Fallgeschichte und/oder Krankengeschichte?

1.2 Die Krankengeschichte: Eine wissenschaftliche Literaturgattung der Medizin und der sich aus ihr ausdifferenzierenden Disziplinen

1.2.1 Die Krankengeschichte und ihre Regelpoetiken

1.2.2 Was die Krankengeschichte nicht ist

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