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Sartre

Eine permanente Provokation- Une provocation permanente- A Permanent Provocation

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Edited By Alfred Betschart, Manuela Hackel, Marie Minot and Vincent von Wroblewsky

Die deutsche Sartre-Gesellschaft feierte 2013 ihr zwanzigjähriges Bestehen als ordentlich eingetragener, gemeinnützig anerkannter Verein und lud Sartre-Forscher und -Interessierte dazu ein, ihre aktuellen Ergebnisse und Überlegungen vorzustellen. In deutscher Übersetzung erscheint in diesem Band auch Sartres Rede «Die Wasserstoffbombe – Eine Waffe gegen die Geschichte» (1954). Möge Sartre eine Provokation bleiben, im etymologischen Sinne des provocare hervorrufen, herausfordern, oder, in seine Sprache übersetzt, ein Appell, ein Appell an die Freiheit – des Anderen, des Lesers, des Zeitgenossen und auch, wie dieser Band zu belegen hofft, an die Freiheit der Nachgeborenen. Ein Appell, der Zustimmung, auch Ablehnung, seltener jedoch Gleichgültigkeit hervorruft.
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Jean-Paul Sartre, um 1954

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Abstract This text examines the historical and political context of the conference Sartre gave at the end of May 1954 in East-Berlin, and, in particular, the confidential meeting between writers from the East and the West at Knokke het Zoute in April 1954 among which were Sartre and Brecht.

Der Text Sartres, den wir im Folgenden veröffentlichen, findet sich nicht in den gängigen Ausgaben Sartrescher Texte. Diese deutsche Fassung geht aus dem Seminar von Frau Prof. Marina Allal am Sprachenzentrum der Freien Universität Berlin hervor. Sie hatte mich eingeladen, über theoretische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens und praktische Erfahrungen zu sprechen unter dem Motto „Wie jeder Mensch ist auch der Übersetzer zur Freiheit verurteilt“, ausgehend von Gedanken Sartres und Herausforderungen beim Übersetzen seiner Texte. Zur Vorbereitung der Diskussion hatten die Studenten Sartres Rede übersetzt. Sie wollten nach dem Seminar gemeinsam eine Druckfassung erarbeiten. Schließlich übernahm Severin Eckert diese Aufgabe.1

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