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Lernen und Lehren in multilingualen Kontexten

Zum Umgang mit sprachlich-kultureller Diversität im Klassenraum

Series:

Edited By Nancy Morys, Claudine Kirsch, Ingrid de Saint-Georges and Gérard Gretsch

Mehrsprachigkeit ist in Europa ebenso gesellschaftlich erwünschtes Ziel wie Realität in den Klassenräumen aller Schulformen. Sie stellt Lehrende und Lernende vor enorme Herausforderungen, eröffnet aber auch ungeahnte Chancen für einen lebensnahen, funktionalen Sprachenunterricht. Ziel des Sammelbands ist es, bestehende Sichtweisen auf den Umgang mit sprachlich-kultureller Heterogenität in der Schule bewusst zu machen, Handeln und Denken der Akteure in der Praxis zu verstehen und Erfahrungen in diversen Lernumgebungen zu reflektieren. Die Beiträge der 17 Autorinnen und Autoren sind in Unterrichtskontexten verschiedener Länder entstanden und nähern sich dem Forschungsgegenstand mit unterschiedlichen qualitativen und quantitativen Ansätzen, Methoden und theoretischen Perspektiven.
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„Cette entraide et ce tutorat naturel qui s’organise entre eux“: A research framework for two-way bilingual immersion programmes

1.  Introduction

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Gabriela Meier

„Cette entraide et ce tutorat naturel qui s’organise entre eux“1: A research framework for two-way bilingual immersion programmes

Abstract: Two-way immersion (TWI) education uses two languages of instruction to teach learners with two different language backgrounds. Research has shown that these models can be associated with group cohesion. However, no explicit link has been established as to the variables that may be related to this. This article will present relevant literature and discuss recent research conducted in a TWI stream in London (funded by Esmée Fairbairn Foundation), which indicated that the social interaction that takes place in the classroom may provide a lead to better understand why TWI classrooms may be more cohesive. I formulate a new research agenda which might, in the future, allow us to build theories related to peer interaction and group cohesion in TWI programmes, and inform peer-learning pedagogy.

In „Two-way“-Immersionsprogrammen (TWI) werden zwei Unterrichtssprachen eingesetzt, um Lernende mit zwei unterschiedlichen Sprachhintergründen zu unterrichten. Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Programme mit Gruppenzusammenhalt in Verbindung gebracht werden können. Die Faktoren, die diesem Zusammenhalt zu Grunde liegen, sind jedoch noch nicht geklärt. In diesem Artikel wird ein Forschungsprojekt in einem TWI-Programm in London diskutiert, welches verdeutlicht, dass die sozialen Interaktionen im Klassenraum ein Schlüssel zum Verständnis des sozialen Zusammenhalts in TWI-Programmen sein können. Ausgehend von Forschungsliteratur und den Ergebnissen der Studie wird eine Forschungsagenda formuliert, welche Theorieentwicklung zu Schülerinteraktionen und Gruppenzusammenhalt...

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