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Masseverwaltung nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens am Beispiel der Nachtragsverteilung

Eine kritische Untersuchung

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Ines Meyer

Das Werk beschäftigt sich mit rechtlichen Problemkreisen der Nachtragsverteilung nach den §§ 203 ff. InsO unter Berücksichtigung älterer und neuerer Rechtsprechung. Dabei werden nicht nur das Regelinsolvenzverfahren, sondern auch die Eigenverwaltung, das Restschuldbefreiungsverfahren und das Insolvenzplanverfahren in den Blick genommen. Die Untersuchung reicht von der Verfahrenseinleitung über die tatbestandlichen Voraussetzungen der Nachtragsverteilung bis zu dessen Vollzug sowie der Vergütung des Nachtragsverwalters und der Konkurrenz zu einem neuen Insolvenzverfahren.
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Teil 4. Voraussetzungen der Anordnung

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Teil 4.  Voraussetzungen der Anordnung

Für eine rechtmäßige Anordnung der Nachtragsverteilung muss in jedem Fall einer der Tatbestandsvarianten des § 203 Abs. 1 InsO erfüllt sein. Bevor allerdings eine nähere Auseinandersetzung mit den materiellen Tatbestandsvoraussetzungen des § 203 Abs. 1 InsO erfolgt, soll zunächst der Frage nachgegangen werden, ob bei der Anordnung auch zeitliche Voraussetzungen zu beachten sind.

A. Zeitliche Voraussetzungen

Bei der Untersuchung der zeitlichen Voraussetzungen geht es zum einen um die Frage, ab wann eine Nachtragsverteilung überhaupt rechtmäßig angeordnet werden kann bzw. auch darum, ab wann eine solche Anordnung in der Praxis sogar erforderlich ist, um dem Verwalter die notwendige Verteilungsbefugnis zu verleihen bzw. zu erleichtern. Zum anderen geht es um die Frage, ob eine Nachtragsverteilung zeitlich unbegrenzt möglich ist oder aber mitunter einer Höchstfrist unterliegt.

I. Frühestmögliche Anordnung und Durchführung der Nachtragsverteilung

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