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Die Eizellspende im deutschen und dänischen Recht

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Johanna Radatz

Die Arbeit erörtert die juristischen Aspekte der Eizellspende in der Reproduktions- und Regenerativmedizin. Sie beginnt mit einer kurzen Darstellung der medizinischen Grundlagen der Eizellspende. Danach wird das Verbot der Eizellspende durch das deutsche Embryonenschutzgesetz anhand der Rechtsgrundlagen des Europarates sowie der geltenden europa- und verfassungsrechtlichen Normen überprüft. Daran schließt sich ein Rechtsvergleich mit der Rechtsordnung Dänemarks an, die einen weitreichenden Gegenentwurf zum deutschen Verbot der Eizellspende darstellt. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse des Rechtsvergleichs wird schließlich ein Gesetzesvorschlag zur zukünftigen Regelung der Eizellspende unterbreitet.
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G. Dänische Rechtslage

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Die dänische Gesetzeslage bietet sich als Vergleich zu den deutschen Normen zur Eizellspende insbesondere deshalb an, weil Dänemark im Gegensatz zu Deutschland eine sehr liberale Herangehensweise an das Thema Eizellspende hat. Dänemark ermöglicht bereits seit 1997 die Eizellspende und regelt diese seither sehr detailliert. Zum Verständnis der dänischen Rechtslage soll im Folgenden ein kurzer Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen erfolgen, damit –bevor die dänischen Normen zur Eizellspende vorgestellt werden- der Kontext geklärt wird, in den diese Normen eingebettet sind und dem sie als höherrangigem Recht entsprechen müssen.

I. Rechtliche Rahmenbedingungen

1. Die Rechtsquellen

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