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Die Problematik der sprachlichen Integration von ImmigrantInnen

Unter Berücksichtigung des staatlich geforderten Sprachniveaus B1 (GER)- Verbesserungsvorschläge auf Grundlage der empirischen Untersuchung in Berlin-Moabit

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Liudmila Li

Integration und Sprache hängen eng miteinander zusammen. Besonders für ImmigrantInnen stellt die sprachliche Integration als Grundvoraussetzung für alle weiteren Dimensionen der Integration eine große Herausforderung dar. Reicht das Sprachniveau der staatlichen Integrationskurse in der Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens aus, um ein eigenständiges Leben führen zu können? Die Autorin untersucht die sprachliche Integration mit ihren Auswirkungen auf die verschiedenen Dimensionen der Integration, von der strukturellen (Arbeitsmarkt, Bildung, Ausbildung, Schule) über die soziale bis hin zur identifikatorischen Integration. Es wird gezeigt, dass das vom Staat für eine erfolgreiche Integration geforderte Sprachniveau der Stufe B1 der gestellten Forderung nicht gerecht werden kann.
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4. Sprachliche Integration

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Entsprechend den Dimensionen der Integration stellt die sprachliche Integration den Dreh- und Angelpunkt für eine erfolgreiche Integration von ImmigrantInnen dar. Zudem ist die Beherrschung der Sprache ist Grundvoraussetzung, um sich in der jeweiligen Kultur zu orientieren und zurechtzufinden (vgl. Sackmann 2004: 253; Esser 2006b: 12). Kenntnisse in der Sprache des Aufnahmelandes sind daher für sie unerlässlich (vgl. Esser 2006a: 23).

Da die deutsche Sprache in alle Lebensbereiche der ImmigrantInnen in Deutschland hineinspielt, wird sie zur Basis jeglicher Kommunikation. Sie wird zur Grundlage, die eigene Persönlichkeit mit all ihren Kompetenzen in die deutsche Gesellschaft einzubringen und zum (sprachlichen) Handeln. Hierzu zählen: sich umfassend informieren, eigene Rechte wahrnehmen, an schulischer und beruflicher Bildung und Weiterbildung teilhaben und – nicht zuletzt – damit sie soziale Kontakte aufbauen und pflegen können (vgl. Buhlmann et al. 2007: 9)

In diesem Sinne führt Integration zuerst über die Sprache (vgl. BAMF 2010: 15). Der Grad der deutschen Sprachkenntnisse wirkt sich auf Bildung, Ausbildung, Beruf und damit auf die soziale Integration aus von Immigranten und deren Kinder bzw. Eltern aus. Sie müssen in dem Maße vorhanden sein, um ein eigenständiges Leben zu führen, das heißt, den Weg in erster Linie für Bildungserfolg und Erwerbstätigkeit zu ebnen. Sie bilden somit die Basis für den gleichberechtigten Zugang von ImmigrantInnen zu Bildung, Ausbildung, Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft und sind somit zur Grundvoraussetzung für Bildungserfolge und letztlich für ein eigenständiges...

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