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Virtuelle Arbeitswelten

Fallstudien zur Kommunikation in Multimediakonferenzen internationaler Arbeitsgruppen

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Susanne Hoppe

Das Englische ist als Fachsprache und Lingua franca im internationalen Geschäftskontext unverzichtbar. Diese Studie analysiert erstmals seinen Gebrauch in Multimediakonferenzen, deren Teilnehmer sich an verschiedenen Orten befinden, während sie visuell präsentierte Daten bearbeiten. Die Studie zeigt, welche (non)verbalen Mittel eingesetzt werden, um diese hochspezifische Kommunikation zu meistern. Ein Ergebnis ist, dass Multilingualität und -kulturalität die Interaktionsstruktur beeinflussen. Sichtbar wird dies zum einen an spezifischen Formen des Code-Switching, Code-Mixing und Co-Lingualismus, zum anderen an zwei funktional unterschiedlich motivierten Typen von Sprechpausen. Detaillierte Transkripte der Konferenzen als wertvolles Datenkorpus für die nachfolgende Forschung liegen der Studie bei.
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VI. Ausblick

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Welche Forschungsaufgaben ergeben sich aus den Analysen in den vorangegangenen Kapiteln? Welche praktischen Implikationen ergeben sich insbesondere für multinationale Unternehmen? Wie soll Englisch gelehrt werden, um auf Lingua-franca-Situationen vorzubereiten? Dies sind Fragen, denen in diesem letzten Kapitel nachgegangen wird.

Forschungsaufgaben

Die Analysen in den vorangegangenen Kapitel zu einem ganz speziellen Diskurstyp haben verdeutlicht, dass die Kommunikations- und Gesprächsforschung in Zukunft weiterhin die akribische Analyse ganz verschiedener Diskurstypen benötigt. Um daraus jedoch allgemeingültigere Aussagen treffen zu können, wurden in der vorliegenden Untersuchung die Ergebnisse der qualitativen Analysen z.T. mit quantitativen Methoden verifiziert. Durch dieses Vorgehen hat sich bestätigt, dass der integrative Umgang mit verschiedenen Forschungsmethoden ein wichtiges Ziel jeder Kommunikationsforschung bleiben muss. Für die Analyse der untersuchten Daten konnten zwar keine identischen Kommunikationstypen aus einem anderen Korpus zum Vergleich herangezogen werden, jedoch hat sich in allen drei Analysekapiteln deutlich gezeigt, dass die Daten allgemeingültige Merkmale von Kommunikation in sich tragen. Sie sind daher dazu geeignet, mit anderen Diskursen auf einer abstrakteren Ebene verglichen zu werden.

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