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Migration und kulturelle Diversität

Tagungsbeiträge des XII. Internationalen Türkischen Germanistik Kongresses- Bd. I: Literatur- und Übersetzungswissenschaft

Edited By Metin Toprak and Ali Osman Öztürk

Der erste Band enthält die literatur- und übersetzungswissenschaftlichen Beiträge des XII. Türkischen Internationalen Germanistik Kongresses, der im Mai 2014 in Kocaeli/Türkei unter dem Thema Migration und kulturelle Diversität stattfand. Der Band ist in zwei Hauptkapitel unterteilt und enthält insgesamt 33 Beiträge, die mehrheitlich der Sektion Literaturwissenschaft zugeordnet sind und in aller Breite an den Titel des Kongresses anknüpfen. Es handelt sich dabei auch um Überlegungen und Analysen aus dem Bereich der Übersetzungswissenschaft, deren Themen aber im Fokus der Migration und kulturellen Diversität behandelt werden.
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Interkulturelle Kompatibilität des Textübersetzens bei Textdatenversionen

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Einführung

In modernen Übersetzungsprozessen sowie in unter dem Lemma E-Learning zusammengefassten didaktischen Konzepten kommt dem Einsatz linguistischer Informatik eine wachsende Bedeutung zu, die sich in mannigfaltigen einschlägigen Softwareangeboten auf dem Markt zeigt. Der sachgerechte und zielführende Umgang mit diesen Technologien setzt allerdings eine Reihe von Entscheidungskriterien voraus, die großteils aus der konventionellen Traduktologie geläufig sind. Der vorliegende Artikel wird sich darum bemühen, diese für den Einbezug neuer IT-Tools in Übersetzungs- und Sprachvermittlungspraxis neu zu situieren und damit gleichzeitig Grenzen des maschinell prozessierbaren Sprachguts zu skizzieren.

Jeder Übersetzungsprozess ist ein bipolarer Vorgang, der sich in der Gestaltung eines zielsprachlichen Textes unter ständiger Rückbindung an einen ausgangssprachlichen Text erfüllt“ (zit. VON Reiß, in Engberg 2009: 9).1 Dabei muss der Übersetzer sich ständig bemühen, optimale Äquivalenzen in der Zielsprache zu finden und sich ebenso konsequent am ausgangssprachlichen Text orientieren, um sich der Adäquatheit dieser Äquivalenzen zu versichern (zit. VON REIß IN Vural-Karal 2010: 77).2 Soll dann das Resultat dieses Prozesses, die konkret vorliegende Übersetzung beurteilt werden, so bedarf es dazu objektiver und sachgerechter Kriterien. Nur so ist es möglich, die mehr oder weniger spontan betriebene übersetzungskritische Praxis auf den Nenner einer objektiven Übersetzungskritik zu bringen. (Zit. von Reiß, in Vural-Karal 2010: 9) 3

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