Show Less
Restricted access

Antisemitismus im Reichstag

Judenfeindliche Sprache in Politik und Gesellschaft der Weimarer Republik

Series:

Susanne Wein

Die Studie untersucht erstmals judenfeindliche Äußerungen im Reichstag der Weimarer Republik und weist nach, dass Antisemitismus ein relevantes Deutungsmuster darstellte. Aus zahlreichen Beispielen der Themenfelder Ostjudendebatten, Barmat-Skandal und Reparationen sowie anhand des Umgangs mit Abgeordneten jüdischer Herkunft erarbeitet das Buch eine Sprache der Judenfeindschaft von manifester Propaganda bis hin zu kulturell eingeschriebenen Wendungen. Der antisemitischen Agitation der Rechtsextremen und den codierten Sprachmustern der Rechten stehen entweder ausbleibende oder zunehmend erlahmende Reaktionen der bürgerlichen und linken Parteien gegenüber. Sie verdeutlichen einen Mangel an Sensibilität für die Macht des Wortes und weisen auf ein Versagen von Teilen der Öffentlichkeit hin.
Show Summary Details
Restricted access

Dank

Extract



Die Aufgabe, dieses Vorwort für das Druckmanuskript meiner Dissertation zu verfassen, bedeutet das glückliche Ende einer langen, vielfältigen Reise. Bei allen, die bei den Herausforderungen des Weges geholfen haben, möchte ich mich bedanken; ohne ihre Unterstützung in der einen oder anderen Weise wäre die vorliegende Arbeit sicherlich nicht zustande gekommen.

Mein erstes Dankeschön geht an den Erstgutachter der Studie, Prof. Dr. Uwe Puschner, der mir großes Vertrauen entgegenbrachte und die Arbeit bis zur Vollendung begleitet hat. Seine überaus freundliche, verbindliche und unterstützende Art sowie seine fachlichen Hinweise waren eine sehr gute Hilfe. Das positive Klima im Professoren-Doktoranden-Verhältnis spiegelt sich auch in seinem Doktorandenkolloquium wider, dem ich für konstruktive Diskussionen danke. Herr Puschner hat es freundlicherweise ermöglicht, dass die Studie in die Reihe Zivilisationen & Geschichte aufgenommen wurde, dafür ebenfalls vielen Dank an ihn und den Peter Lang Verlag.

Sehr herzlich sei genauso dem Zweitgutachter, Prof. Dr. Olaf Blaschke gedankt, der die Arbeit äußerst aufmerksam studiert hat und etliche nützliche Hinweise und gute Vorschläge zur Verbesserung gegeben hat.

Über die ganze Zeit des Promovierens habe ich von Dr. Clemens Heni, Dr. Martin Ulmer und Dorothee Wein wunderbare Unterstützung erhalten. Meine drei Musketiere haben alle Zwischenetappen mitgefeiert und mir über unwegsames Gelände hinweggeholfen. Mit ihnen habe ich neue Funde geteilt, sie mussten Erstentwürfe lesen, haben unfertige Gedanken diskutiert und beförderten je spezifisch den Erkenntnisprozess....

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.