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Deutsch im Kontakt und im Kontrast

Festschrift für Prof. Andrzej Kątny zum 65. Geburtstag

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Edited By Katarzyna Lukas and Izabela Olszewska

In dieser Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Andrzej Kątny knüpfen die Autorinnen und Autoren aus Polen, Deutschland, Österreich, Russland und der Ukraine an die Forschungsgebiete des Jubilars an. Die Themen der Aufsätze reichen daher von kontrastiver Grammatik (Deutsch-Polnisch-Englisch) über Wortbildung in kontrastiver Sicht, Lexikologie, Lexikographie, Phraseologie und Pragmalinguistik bis hin zu Sprach- und Kulturkontakten.
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Der phraseologische Kochtopf: kulinarischer Wortschatz in deutschen und polnischen Phraseologismen: Czesława Schatte

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Der phraseologische Kochtopf: kulinarischer Wortschatz in deutschen und polnischen Phraseologismen

Czesława Schatte

Poznań

Culinary vocabulary in German phraseological expressions and their Polish equivalents. – The article presents an analysis of phraseological expressions with a culinary component and their Polish equivalents present in the dictionary Phraseologisches Wörterbuch deutsch-polnisch. The aim is to demonstrate what kind of culinary vocabulary is used to create phraseological expressions and what motivates their emergence. The preliminary analysis indicates that the reasons of these phraseological expressions in both languages are mainly connected with the groceries which are fundamental for the human nutrition in both societies, whereas the analogies result from similar socio-cultural and geographic conditions.

1. Publikationen zur kulinarischen und kulinaristischen Problematik beginnen meistens mit der Feststellung, dass Essen und Trinken in jeder Kultur zu lebenssichernden Faktoren gehören, auch wenn die Produkte, ihre Zubereitungsart, Geschmacksrichtung und Konsumption sich stark unterscheiden können (vgl. u.a. WOTJAK 2010: 113). Für MATTHEIER (1993: 246) ist kulinarisches Handeln ein „sozialsymbolisches Handeln“ und es „basiert auf einer kulturspezifischen Menge von soziokulturellen Werten und Normen“. WIERLACHER (2003: 165) sieht im Essen „als Handlung und Symbol ein ‚soziales Totalphänomen‘, das zu den Handlungs- und Symbolfeldern der gesellschaftlichen Wirklichkeit im Alltag und im Festtag gehört“, und in „Essordnungen […] distinktive Merkmale der Kulturen“. WEGER (2010: 67) erklärt „Essen und Trinken […] dank ihrer zeichenhaften Funktion zu den zentralen Themen der Kulturwissenschaften“. Was für eine Kultur- und Sprachgemeinschaft wichtig ist oder gar symbolischen...

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