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Deutsch im Kontakt und im Kontrast

Festschrift für Prof. Andrzej Kątny zum 65. Geburtstag

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Edited By Katarzyna Lukas and Izabela Olszewska

In dieser Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Andrzej Kątny knüpfen die Autorinnen und Autoren aus Polen, Deutschland, Österreich, Russland und der Ukraine an die Forschungsgebiete des Jubilars an. Die Themen der Aufsätze reichen daher von kontrastiver Grammatik (Deutsch-Polnisch-Englisch) über Wortbildung in kontrastiver Sicht, Lexikologie, Lexikographie, Phraseologie und Pragmalinguistik bis hin zu Sprach- und Kulturkontakten.
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Textinterne Mehrsprachigkeit. Motive und Effekte: Oleksij Prokopczuk

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Textinterne Mehrsprachigkeit. Motive und Effekte

Oleksij Prokopczuk

Słupsk

Text-internal multiligualism. Motives and effects. – The present article explores some aspects of multilingual texts and tries to answer the question: What is the purpose of foreign words, phrases inserted into the matrix-text? The paper first reviews different functions of embedded units and the relationship between foreign parts and the matrix; secondly, it sketches a historical development of these functions and shows that they are not constant.

1. Die Begriffe ‚textinterne Mehrsprachigkeit‘ und ‚fremdsprachige Einschübe‘

Spricht man von Sprachkontakten, so denkt man in erster Linie an Einflüsse von Sprachen auf andere Sprachen, an Entlehnungen, fremde Elemente in bestimmten Sprachsystemen. In der Arbeit Auswahlbibliographie zum polnisch-deutschen Sprachkontakt des geehrten Andrzej KĄTNY (1992: 207–224) wird aber mit Verweis auf CLYNE (1980: 641–642) hervorgehoben, dass der Sprachkontakt aus vier Perspektiven untersucht werden kann:

1.aus linguistischer Perspektive, wobei es um die Übernahme von Elementen, Merkmalen und Regeln aus einer anderen Sprache geht, so dass man lexikalische, phonologische, prosodische, syntaktische und graphematische Transferenz unterscheidet;

2.aus soziolinguistischer Perspektive (Diglossie und Mehrsprachigkeit; Faktoren der Spracherhaltung und Sprachumstellung, Pidgin- und Kreolsprachen);

3.aus psycholinguistischer Perspektive (Erwerb der Mehrsprachigkeit; bilinguales Lernen; komposite, koordinierte Zweisprachigkeit; u.v.a.);

4.aus pragmatischer Perspektive (z.B. allgemeine und spezifische Regeln des Kommunikationsprozesses).

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