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Deutsch in Mittelosteuropa nach 1989

25 Jahre Germanistikstudiengänge, Deutschlehrerausbildung, DaF-Lehrwerke und DaF-Unterricht

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Ellen Tichy and Viktoria Ilse

Die Wende brachte nicht nur für Mittelosteuropa (MOE) einschneidende Veränderungen in politischer wie bildungspolitischer Hinsicht. In vielen dieser Länder war Deutsch nach der Wende eine der wichtigsten Fremdsprachen an Schulen, in der Lehrerausbildung und an den Universitäten. Autorinnen und Autoren aus Estland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und der Republik Moldau beteiligen sich mit insgesamt 18 Beiträgen aus den mittelosteuropäischen Ländern. Thematisch zu gruppieren sind die Beiträge zu den folgenden sechs Schwerpunkten: Studiengänge der Germanistik an Universitäten, die Deutschlehrerausbildung, DaF-Lehrwerke, das Fremdsprachenangebot an Schulen – vor und nach der Wende, Deutsch als Fachsprache und Beiträge, die die allgemeine Entwicklung von Deutsch als Fremdsprache unter diversen Aspekten in ihren Ländern skizzieren.
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Vorwort

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Die Wende brachte nicht nur für Mittelosteuropa (MOE) einschneidende Veränderungen in politischer wie bildungspolitischer Hinsicht. In vielen dieser Länder war Deutsch nach der Wende eine der wichtigsten Fremdsprachen an Schulen, in der Lehrerausbildung und an den Universitäten. Bildungspolitische Entscheidungen und eine fortschreitende Globalisierung haben die Fremdsprachenprioritäten in den Folgejahren nach der Wende in fast allen diesen Ländern verändert.

Der Sammelband versucht eine Bestandsaufnahme des Wandels der letzten Jahrzehnte in MOE vorzunehmen und fragt nach den zeitgeschichtlichen Entwicklungen und Tendenzen. Autorinnen und Autoren aus Estland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und der Republik Moldau beteiligten sich mit insgesamt 18 Beiträgen aus diesen Ländern. Ebenso bedeutsam wären Beiträge aus anderen hier nicht aufgeführten Ländern Osteuropas gewesen, die hier nur aus einem Grund nicht vertreten sind: Der Umfang und der Zeitfaktor waren letztlich entscheidend für die Veröffentlichung zum jetzigen Zeitpunkt. Thematisch zu gruppieren sind die Beiträge zu den folgenden sechs Schwerpunkten: Studiengänge der Germanistik an Universitäten, die Deutschlehrerausbildung, DaF-Lehrwerke, das Fremdsprachenangebot an Schulen – vor und nach der Wende, Deutsch als Fachsprache und Beiträge, die die allgemeine Entwicklung von Deutsch als Fremdsprache unter diversen Aspekten in ihren Ländern skizzieren.

Über die Germanistik bzw. Studiengänge der Germanistik schreiben Galter (Rumänien), Schares (Rumänien) und Fiala-Fürst (Tschechien). Die drei AutorInnen konstatieren einheitlich den Rückgang der klassischen Philologie Germanistik in ihren Ländern; an...

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