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Gesammelte Werke

Schriften zur philosophischen Pädagogik Teil 2- Christliche Philosophie

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Anton Hilckman

Edited By Tomasz Stepien

Inwiefern können wir von einer christlichen Philosophie und Bildung, Kultur und Politik sprechen? Diese grundlegende Frage bildet den eigentlichen Ausgangspunkt der philosophischen Reflexion von Anton Hilckman. Den Hintergrund der Auseinandersetzung um die Philosophie und das Christentum macht die geistige und politische Situation in Europa, insbesondere in Deutschland und Italien der Zwischenkriegszeit, aus. Hilckman zeichnet in seinen Schriften ein spannungsvolles Bild des damaligen philosophischen Diskurses, der zwischen der thomistischen Neuscholastik und dem Neuidealismus italienischer Prägung oszillierte und direkt Einfluss auf die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse hatte und gleichzeitig die Aktualität für die gegenwärtigen Probleme der Gesellschaft und Kultur bewahrt.
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Il pensiero filosofico di Giandomenico Romagnosi

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Giandomenico Romagnosi ist bestimmt keiner von den ganz Großen in der Geschichte der Philosophie, aber eine überaus markante und interessante Gestalt ist er ohne alle Frage. Eine umfassende Zusammenschau seiner philosophischen Lehren, eine Gesamtdarstellung seines philosophischen Systems darf darum immerhin stärkstes Interesse beanspruchen. Allerdings gehört ein solches Gesamtbild nicht gerade zu den leichten Aufgaben philosophie-geschichtlicher Darstellung; denn Romagnosi selber, ein sehr vielseitiger Kopf übrigens, zu seiner Zeit ein berühmter Jurist und Staatsrechtslehrer, Naturwissenschaftler (er entdeckte die Ablenkung der Magnetnadel unter dem Einfluss des elektrischen Stromes, 16 Jahre bevor Oersted die Gesetze des Elektromagnetismus aufstellte) und Philosoph in einer Person, hat keine systematisch abschließenden philosophischen Werke verfasst; seinen Gedanken haftet zudem vielfach der Charakter des Unabgeschlossenen, nur skizzenhaft Andeutenden an. Er ist oft unklar, und die wechselnden Aspekte, ja Standpunkte machen das Eindringen in seine Gedanken überaus mühevoll. Und doch hat er einen sehr großen Einfluss auf das geistige – und das politische – Italien ausgeübt; ja, er ist geradezu das lebendige Bindeglied zwischen der Aufklärung und dem Risorgimento.

Umso größeren Dank müssen wir Achille Norsa wissen, dass er es unternommen hat, uns eine zusammenfassende Monographie über Romagnosis Philosophie zu schenken. Norsa wird seiner Aufgabe durchweg wohl gerecht. Zu Beginn seines Buches entwickelt er ein anschauungsreiches Bild von den Lebensschicksalen und dem geistigen Werdegang des merkwürdigen Mannes. Eine mustergültige Darstellung ist sodann das zweite Kapitel: „Das historische und kulturelle Milieu“. Das eigentliche Zentralkapitel des ganzen...

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