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Analphabetismus und Alphabetisierung in der Arbeitswelt

Befunde und aktuelle Entwicklungen

Edited By Dietmar Heisler and Gerd Mannhaupt

Funktionaler Analphabetismus gilt als eines der größten aktuellen Probleme des Arbeitsmarktes. Auf der einen Seite steigen die schriftsprachlichen Anforderungen in Gesellschaft und am Arbeitsmarkt. Auf der anderen Seite hat die Leo. – Level-One Studie gezeigt, dass 7,5 Millionen Menschen in Deutschland nicht in der Lage sind diese Anforderungen zu erfüllen. Diese Zahl ist bemerkenswert, zumal die meisten der Betroffenen zumindest die allgemeinbildende Schule besucht haben, einige sogar eine Ausbildung absolviert haben. Umso erstaunlicher ist, dass nur wenige Menschen den Weg in die Volkshochschulen finden, um an einem Alphabetisierungskurs teilzunehmen. Gegenstand der Beiträge dieses Bandes sind die Ursachen für funktionalen Analphabetismus, seine Erscheinungsformen, die Lebenslagen funktionaler Analphabeten und existierende Lösungsansätze. Der Band dokumentiert die Fachtagung Alphabetisierung in der Berufsbildung und im beruflichen Kontext, die am 23.04.2013 in Erfurt stattfand.
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Autorinnen und Autoren

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Annett Ammer-Wies, Dipl. Psych.; Diplom-Psychologin und Erziehungswissenschaftlerin sowie Systemische Therapeutin und Beraterin; arbeitet als Psychologin in der Psychologischen Beratungsstelle des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig; Arbeitsschwerpunkte: Beratung von Lehramtsstudierenden zu Schwierigkeiten im Studium oder im privaten Bereich und die Durchführung von Workshops zum studienbezogenen Arbeiten. Darüber hinaus bildet sie Studierende praxisorientiert in der Kollegialen Beratung aus.

Lena Bömelburg, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet „Berufspädagogik und berufliche Rehabilitation“ an der Technischen Universität Dortmund; arbeitet im Projekt „DoQ Dortmunder Grundbildungsqualifizierung – Individuell ausgerichtete und wirtschaftssektorspezifische Qualifizierung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Grundbildungsbedarf und/oder Migrationshintergrund“; Arbeitsschwerpunkte: (berufliche) Qualifizierung Benachteiligter, arbeitsplatzorientierte (Grund-)Bildung und Fragen der Berufsorientierung in inklusiven Settings.

Gerhard Christe, Prof. Dr. phil. habil.; Diplom-Soziologe; Leiter des Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufhilfe (IAJ) Oldenburg; Arbeitsschwerpunkte: Bildungsforschung, Übergang Schule – Beruf, Arbeitsmarktpolitik, Evaluation. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Bildungsungleichheit.

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