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Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Ein Bezugsrahmen zur Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter in dynamischen Umfeldern

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Ulrike Bonss

Zunehmend dynamische Wettbewerbsumfelder stellen hohe Flexibilitätsanforderungen an Unternehmen. Viele Unternehmen setzen deshalb verstärkt hochqualifizierte externe Mitarbeiter ein. Dadurch können sie flexibel auf benötigtes Wissen zugreifen. Bislang wurden jedoch kaum Überlegungen dazu angestellt, wie diese Wissensquelle als Bestandteil einer Gesamtstrategie zur Bewältigung dynamischer Umfelder genutzt werden kann. Außerdem wurde der Umgang mit möglichen Risiken vernachlässigt. Die Autorin knüpft mit ihrer Arbeit an diese Defizite an und entwickelt einen Bezugsrahmen, der Strategien der Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter aufzeigt und Ansatzpunkte zum Umgang mit Risiken bietet. Aus einer operativen Perspektive wird zudem die Integration des externen Wissens in Unternehmen diskutiert.
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Dynamik und Wettbewerbsdruck haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass Unternehmen sich zunehmend flexibilisieren. Insbesondere im IT- und Ingenieursbereich gewinnt vor diesem Hintergrund die Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Freelancern und anderen externen Mitarbeitertypen zunehmend an Bedeutung. Diese professionellen, in der Regel hoch spezialisierten Fachkräfte werden oft auf Projektbasis für begrenzte Zeiträume eingesetzt. Dabei sind die externen Mitarbeiter eine wichtige Wissensquellen und ermöglichen einen flexiblen Zugriff auf neue, unternehmensunbekannte Wissensbereiche. Als Teil des, über die Organisationsgrenzen hinweg nutzbaren humanen Leistungspotentials sind somit externe Mitarbeiter in vielen atmenden und offenen Unternehmen mittlerweile unverzichtbar.

Die vorliegende Arbeit nimmt sich dieses Phänomens der Praxis an und stellt die Frage, wie externe Mitarbeiter als Wissensquelle zur Bewältigung dynamischer Umfelder genutzt werden und wie Unternehmen mit Risiken der Nutzung externer Mitarbeiter als Wissensquelle umgehen können. Zur Beantwortung der Frage wird ein umfassender theoretischer Bezugsrahmen entwickelt, in den die neuesten Erkenntnisse der Forschungen zur „Absorptive Capacity“ von Unternehmen und zur Ambidextrie von organisationalen Lernprozessen einfließen und verbunden werden. Abgeleitet von diesem Bezugsrahmen und ergänzt um illustrative Aussagen aus der Unternehmenspraxis erarbeitet die Verfasserin Ansatzpunkte, wie das Wissen der externen Mitarbeiter im Sinne der Unternehmensführung konkret integriert werden kann. Hierzu verweist sie nicht nur auf ein traditionelles Wissensverständnis, sondern zeigt die Konsequenzen einer praxistheoretischen Sichtweise auf.

Es ist der vorliegenden Arbeit zu wünschen, dass sie von den Akteuren und Entscheidern in der Unternehmenspraxis und von Forschern in diesem Bereich aufgegriffen wird....

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