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Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Ein Bezugsrahmen zur Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter in dynamischen Umfeldern

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Ulrike Bonss

Zunehmend dynamische Wettbewerbsumfelder stellen hohe Flexibilitätsanforderungen an Unternehmen. Viele Unternehmen setzen deshalb verstärkt hochqualifizierte externe Mitarbeiter ein. Dadurch können sie flexibel auf benötigtes Wissen zugreifen. Bislang wurden jedoch kaum Überlegungen dazu angestellt, wie diese Wissensquelle als Bestandteil einer Gesamtstrategie zur Bewältigung dynamischer Umfelder genutzt werden kann. Außerdem wurde der Umgang mit möglichen Risiken vernachlässigt. Die Autorin knüpft mit ihrer Arbeit an diese Defizite an und entwickelt einen Bezugsrahmen, der Strategien der Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter aufzeigt und Ansatzpunkte zum Umgang mit Risiken bietet. Aus einer operativen Perspektive wird zudem die Integration des externen Wissens in Unternehmen diskutiert.
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Schlussbetrachtung

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Die Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter gewinnt vor dem Hintergrund zunehmend dynamischerer Umfelder in der Praxis immer mehr an Bedeutung. Über externe Mitarbeiter kann benötigtes Wissen flexibel beschafft werden. Dadurch können Unternehmen ihre Innovationszyklen beschleunigen und an die gestiegene Umfelddynamik anpassen. Bislang haben externe Mitarbeiter als Wissensquelle in der Forschung jedoch, trotz deren hoher Relevanz und großer zahlenmäßiger Verbreitung in der Praxis, kaum Beachtung gefunden. In dieser Arbeit wurde daher zunächst das Ziel verfolgt, das Phänomen hochqualifizierte externe Mitarbeiter und ihren Einsatz in Unternehmen näher zu beleuchten. Ein weiteres, zentrales Ziel der Arbeit bestand anschließend darin, einen Bezugsrahmen für die professionelle Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter zu erarbeiten. Der Bezugsrahmen soll Unternehmen einerseits Antworten auf die Frage geben, wie das Wissen externer Mitarbeiter als Bestandteil von Strategien genutzt werden kann, die den Erfolg und das Überleben von Unternehmen in dynamischen Umfeldern erklären. Andererseits sollen Anhaltspunkte für den Umgang mit möglichen Risiken und Grenzen der Nutzung des Wissens externer Mitarbeiter gegeben werden. Damit adressiert der Bezugsrahmen primär strategische Fragestellungen. Um zudem die operative Perspektive stärker zu berücksichtigen, bestand ein weiteres Ziel der Arbeit darin, Erfolgsfaktoren und Handlungsoptionen für die zwei identifizierten generischen Nutzungsformen des Wissens externer Mitarbeiter, die lernende und die substitutive Nutzung, zu erarbeiten.

Im Folgenden werden die zentralen Ergebnisse der Arbeit noch einmal rekapituliert (1) und die Beiträge der Arbeit für die Forschung aufgezeigt (2). Danach erfolgt eine kritische...

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