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Die schönen Insel-Bilderbücher

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Roland Stark

Dieses Buch fußt, abgesehen einmal von den langjährigen Arbeiten des Verfassers zur Geschichte des Kinderbuchs, auf der Auswertung des Siegfried Unseld-Archivs im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Geboten wird ein Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Entwicklung, den Aufbau und die Inhalte und Themen dieses besonderen Kinderbuchprogramms im Insel Verlag. Herausgestellt werden die Künstler und Autoren dieses Programms, der Verleger Siegfried Unseld und vor allem die Leitfigur Elisabeth Borchers. Verwiesen wird darüber hinaus auf das Verlagssegment des Bilderbuchs, zu dem auch theoretische Überlegungen angestellt werden. Die Wiedergabe zahlreicher Stellungnahmen und Rezeptionsdokumente lässt die wechselvolle Geschichte des Bilderbuchs im Insel Verlag lebendig werden. So entsteht ein Szenario von Zuspruch und Anerkennung, die inhaltliche und künstlerische Qualität der Bilderbücher betreffend. Schließlich wird den Gründen für das Scheitern dieser großartigen Unternehmung nachgegangen. Die vorliegende Publikation fungiert auch als Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Bilderbuchmuseum Burg Wissem in Troisdorf.
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Das insel taschenbuch für Kinder

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Diese Programmreihe spiegelt den Versuch wider, die Bilderbücher und zusätzliche Titel in verkleinertem Format zu niedrigeren Preisen in hohen Stückzahlen auf den Markt zu bringen. Ganz sicher war damit auch die Absicht verbunden, aus „höherrangigen“ Anlässen den Wunsch zum gebundenen, großen Buch wieder zu eröffnen, aber vorrangig war der „zweite Weg“ der Vermarktung. Es sind in diesem Sonderprogramm aber auch Kinderbücher enthalten, die allein für diese Publikationsart gedacht waren: Die Bände von Arnold Lobel gehören dazu wie auch Anthologien von Elisabeth Borchers, einige Faksimiledrucke und eine Geschichte von Wolfgang Hildesheimer. Am 29.5.1977 schrieb Ute Zimmermann an den Verlag und stellte eine Reihe von Fragen zum Programm Insel Taschenbücher für Kinder. Der Verlag (Borchers/Strenger) antwortete detailliert, aber kurz gefasst - bei dieser Gelegenheit wurde die durchschnittliche Erstauflage dieser Titel mit 15000 Exemplaren angegeben. Doch gab es Ausnahmen: Das Adventbuch von Elisabeth Borchers hatte eine Startauflage von 40000 Exemplaren; die Gesamtauflagen erreichten bei einigen Titeln sogar sechsstellige Zahlen - Das Weihnachtsbuch für Kinder mit Geschichten, Versen und vielen Bildern ausgewählt von Elisabeth Borchers kam im Herbst 1978 auf die 5. Auflage mit schon damals 150000 Exemplaren.

Nicht nur die Medien registrierten und lobten die Reihe: Einige ihrer Titel wurden auch unter die 50 schönsten Bücher aufgenommen, wie beispielsweise Monika Beisner mit Das Adreßbuch für Kinder Wie entschieden Elisabeth Borchers auch für diesen Programmteil - und damit gleichzeitig f...

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