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Standard-Mezzanine-Programme – ein Finanzierungsinstrument mit Zukunft?

Analyse der Vertragsbedingungen und Überlegungen zur Neugestaltung der Transaktionsstruktur

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Sebastian Weber

Sind Standard-Mezzanine-Programme endgültig gescheitert oder bedarf es vielleicht nur einer Veränderung der Transaktionsstruktur, damit dieses Finanzierungsinstrument an Erfolge früherer Tage anknüpfen kann? Die Arbeit geht dieser Frage nach und analysiert Stärken und Schwächen der einst bei Investoren und kapitalaufnehmenden Unternehmen gleichermaßen beliebten Finanzkonstrukte. Dabei stellt sich heraus, dass nicht die konkrete rechtliche Ausgestaltung der überwiegend identischen Vertragsbedingungen, sondern vielmehr die Struktur der Transaktionen selbst ausschlaggebend für das Scheitern seit dem Jahre 2007 ist. Aus dieser Erkenntnis heraus werden Lösungsvorschläge für die identifizierten Problemstellungen aufgezeigt und eine alternative Transaktionsstruktur entwickelt.
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3. Kapitel: Die rechtliche Ausgestaltung von Standard-Mezzanine-Programmen

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Der Schwerpunkt des dritten Kapitels liegt in der Beleuchtung der zwei wesentlichen Rechtsbeziehungen innerhalb eines Standard-Mezzanine-Programms. Zunächst wird umfassend auf das Verhältnis zwischen der Einzweckgesellschaft und dem kapitalaufnehmenden Unternehmen eingegangen. Nach einer bilanz- und steuerrechtlichen Analyse des in bisherigen Standard-Mezzanine-Programmen überwiegend eingesetzten mezzaninen Finanzierungsinstruments sollen die typischen Vertragsklauseln am Beispiel der Bedingungen von PREPS 2005-1 auf ihre AGB-rechtliche Wirksamkeit hin untersucht werden.

Im zweiten Teil des dritten Kapitels werden die typischen Anleihebedingungen vorgestellt und die kapitalmarktseitige Ausgestaltung der Transaktion untersucht. Es wird hinterfragt, warum Standard-Mezzanine-Programme eine derartige Struktur erhalten haben und ob dazu Alternativen bestehen.

A. Rechtsverhältnis zwischen dem Unternehmen und der Einzweckgesellschaft

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