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Arbeitsmärkte im Wandel der Wirtschafts- und Sozialpolitik

Neue Herausforderungen und Chancen- Festschrift für Franz Egle

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Carl-Heinrich Esser

Nicht nur die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes, auch seine Akteure und Akquiseformen ändern sich, Beschäftigungsverhältnisse sind einem dauernden Wandel unterworfen.
Die Beiträge dieses Bandes beleuchten verschiedene Gesichtspunkte des Arbeitsmarkts: Die Autorinnen und Autoren beschäftigen sich u.a. mit der Flexibilisierung des Arbeitskräfteeinsatzes, Arbeitnehmerüberlassung, mit drohendem Fachkräftemangel, dem Aufbau von Arbeitgebermarken und aktuellen Strategien des Human Ressource Managements. Der Erhalt qualifizierten Personals sowie Aspekte des lebenslangen Lernens sind ebenso thematisiert wie das Konzept des Diversity-Management und die Fragestellung, ob das sogenannte «Normalarbeitsverhältnis» noch die Wirklichkeit für die Beschäftigten darstellt und wie der Wandel hin zu atypischen Arbeits- und Beschäftigungsformen zu bewerten ist.
Die Abhängigkeit des Arbeitsmarktes von den Finanzmärkten wird – basierend auf Länder-Querschnittsdaten analysiert, indem auf Grundlage der Werte des «Finanzreform-Index» und der Beschäftigungsentwicklung ein Ländervergleich angestellt wird.
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Arbeitgebermarken-Management als strategischer Ansatz zur externen Mitarbeitergewinnung und internen Mitarbeiterbindung bei Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt

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Thomas A. Martin, Maike Kaffenberger, Andrea Martin

1. Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt als Ausgangspunkt für Arbeitgebermarken

Die dynamischen und komplexen Veränderungen auf den Güter-, Finanz- und Arbeitsmärkten stellen Unternehmen vor hohe personalwirtschaftliche Herausforderungen. Diese ergeben sich aus der Globalisierung, der zunehmenden Relevanz von Qualifikation und Wissen, der demographischen Entwicklung sowie deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Als Folge dieser Entwicklungen prognostizierte die Unternehmensberatung McKinsey bereits 1998 den „War for Talent“ um die immer wichtiger, aber zugleich auch knapper werdenden hoch qualifizierten Arbeitskräfte (vgl. Chambers et al. 1998, S. 44f.). Talentmanagement und Talentmarketing wurden vor diesem Hintergrund schon vor Jahren als strategische Aufgabenfelder des betrieblichen Personal- und überbetrieblichen Arbeitsmarktmanagement erkannt (vgl. Egle/Bens 2004, S. 197).

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