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Die gemeinsame rechtliche Elternschaft von eingetragenen Lebenspartnern durch die Annahme eines Kindes

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Michelle Favier

Ob bzw. wie können eingetragene Lebenspartner die gemeinsame rechtliche Elternschaft für ein Kind übernehmen? In dieser Arbeit setzt sich die Autorin zum einen mit der Sukzessivadoption, also der Zweitannahme eines zuvor vom Partner angenommenen Kindes, und zum anderen mit der gemeinschaftlichen Adoption auseinander. Sowohl die sukzessive als auch die gemeinschaftliche Adoption werden dabei unter zivilrechtlichen wie auch verfassungsrechtlichen Aspekten untersucht. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass auch eingetragenen Lebenspartnern die Möglichkeit der sukzessiven und gemeinschaftlichen Adoption eröffnet werden muss. Am Ende der Arbeit unterbreitet die Autorin eine dementsprechende Handlungsempfehlung für den Gesetzgeber.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde von der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg im Sommersemester 2013 als Dissertation angenommen. Die Arbeit wurde ursprünglich vor dem Ergehen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts 1 BvL 1/11 vom 19.02.2013 abgeschlossen. In diesem stelle das Bundesverfassungsgericht fest, dass § 9 Abs. 7 LPartG unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 GG ist, soweit die Annahme eines adoptierten Kindes eines eingetragenen Lebenspartners durch seinen eingetragenen Lebenspartner danach nicht möglich ist. Dementsprechend wird bei der Untersuchung auch die davor geltende Rechtslage zu Grunde gelegt, wonach § 9 Absatz 7 LPartG noch nicht mit der Maßgabe anzuwenden war, dass auch die Adoption eines angenommenen Kindes eines eingetragenen Lebenspartners möglich ist. Hinweise zur Fortentwicklung der Diskussion wurden jedoch aufgenommen, so dass sich die Arbeit auf dem Stand von November 2013 befindet.

Mein Dank gilt zunächst meiner Doktormutter Prof. Dr. Bettina Heiderhoff, die mir während der gesamten Arbeit immer mit hilfreicher und konstruktiver Kritik sowie wertvollen Anregungen zur Seite stand. Auch für die überaus schnelle Erstellung des Erstgutachtens gebührt ihr mein Dank.

Danken möchte ich zudem auch Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms für das Abfassen des Zweitgutachtens sowie Prof. Dr. Reinhard Bork für die nette Atmosphäre, die er als Vorsitzender der Prüfungskommission bei meiner Disputation schuf. Dank geht auch an die Professores Dres. Bettina Heiderhoff, Marina Wellenhofer, Martin Lipp und Christoph Benicke für die Aufnahme meiner Arbeit in die Schriftenreihe der Studien zum deutschen...

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