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Die Gefäßchirurgie im Ersten Weltkrieg

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Sabine Eckhardt

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatte man sich mit allen heute gängigen Methoden der Gefäßchirurgie auseinandergesetzt und in diesem Bereich der Chirurgie binnen weniger Jahre wichtige Erkenntnisse gewonnen. Gemäß der oftmals aufgestellten These, ein Krieg bringe für die Medizin, speziell die Chirurgie, Fortschritte, bot sich den Medizinern mit Beginn des Ersten Weltkrieges die Gelegenheit, dieses Wissen zu festigen und zu erweitern. Zeitgenössische Berichte damals tätiger Kriegschirurgen stellen jedoch deutlich die widrigen Bedingungen an der Front dar, die es nahezu unmöglich machten, die bisherigen Erkenntnisse erfolgreich umzusetzen, geschweige denn Fortschritte in diesem komplexen Bereich der Chirurgie zu erzielen.
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4. Der wissenschaftliche Stand der Gefäßchirurgie im Vorfeld des Ersten Weltkrieges

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Eine Operation ist ohne Kenntnisse in der Gefäßchirurgie unmöglich, denn während jeder Operation müssen Gefäße unterbunden oder genäht werden.

Wie stellte sich diese Situation in der Zeit im Vorfeld des Ersten Weltkrieges dar?

Wurden Eingriffe an Blutgefäßen vorgenommen? Wenn ja, auf welche Art und Weise? Welche Indikationen gab es für Blutgefäßchirurgie?

Welche Schwierigkeiten stellten sich den behandelnden Chirurgen?

Im folgenden Kapitel soll diesen Fragen nachgegangen werden, um die Ausgangssituation zu Beginn des Krieges bzgl. der Gefäßchirurgie zu erfassen, um dann zu fragen, inwiefern man durch das hohe kriegsbedingte Verwundetenaufkommen vorhandene Standards sichern oder ausbauen konnte.

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