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Kinder- und Jugendliteraturforschung international

Ansichten und Aussichten- Festschrift für Hans-Heino Ewers

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Edited By Gabriele von Glasenapp, Ute Dettmar and Bernd Dolle-Weinkauff

32 Autorinnen und Autoren reflektieren die internationale Verankerung, die theoretisch-methodische Ausdifferenzierung und das Forschungsinteresse an Geschichte und Gegenwart der Kinder- und Jugendliteratur. Sie beschäftigen sich in vier Schwerpunkten mit der Theorie, der Übersetzungs- und Rezeptionsgeschichte, mit kinder- und jugendliterarischen Medien sowie in zahlreichen Einzelstudien mit Gattungen, Formen und Themen historischer wie aktueller Kinder- und Jugendliteratur und -medien. Der Band ist Hans-Heino Ewers gewidmet, der in seiner über 25-jährigen Lehr- und Forschungstätigkeit maßgeblich zur theoretisch-systematischen Fundierung dieser vergleichsweise jungen Fachdisziplin beigetragen und wesentliche Impulse für die weitere Forschung gegeben hat.
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Bildung als ultimatives Glück? Bildungsoptimismus und Sozialkritik in Andrea Hiratas Roman Die Regenbogentruppe: N. Rinaju Purnomowulan

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Vorbemerkungen – Indonesien im Wandel

Armut und Reichtum wohnen in Indonesien Tür an Tür und prägen in ihrem dialektischen Verhältnis schon seit langem die gesamte Region. Insbesondere die landesweit in sehr unterschiedlichem Maße vorhandenen wertvollen und begehrten Bodenschätze tragen dazu bei die Kluft zwischen Arm und Reich zu vertiefen. Soziale Entwicklung und wirtschaftlichen Aufschwung erlebt das Land vor allem dort, wo Landwirschaft und Fischerei wirtschaftliche Sicherheit garantieren. Punktuell lässt sich durchaus von wirtschaftlichem Aufschwung sprechen, er führt aber bis heute zu keiner grundsätzlichen Verringerung der auch weiterhin bestehenden großen sozialen Unterschiede. Dabei gibt die Statistik durchaus Anlass zur Hoffnung. So bescheinigen die Zahlen besonders den Dörfern des Landes in den 1970er Jahren Armut, registrieren jedoch für die Zeit zwischen 1976 und 1996 einen großen sozialen Aufschwung, der in allen Landesteilen zu konstatieren ist. Als Grund werden die massiven Bemühungen zur Gewinnung der Bodenschätze, die Weiterentwicklung der Landwirtschaft, die Förderung der Fischerei sowie der Ausbau des Dienstleistungssektors aufgeführt, Bemühungen, die laut Statistik den Prozentsatz der sogenannten ‚Armen’ kontinuierlich von 40,1 % (etwa 54 Millionen Menschen) auf 13,7 % (22,5 Millionen Menschen), d.h. um mehr als die Hälfte gesenkt haben. Diese Entwicklung brach durch die Auswirkungen der sog. Asienkrise 1997/1998 massiv ein; zusammen mit Thailand und Südkorea war Indonesien das am stärksten betroffene Land. 1998 geriet Indoniesen zudem in eine große Finanz- und Wirtschaftskrise...

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