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Kultur im Transfer

Komparatistik in der Slowakei

Series:

Sandra Vlasta, Robert Gafrik and Stephan-Immanuel Teichgräber

Der Band gibt einen Einblick in den gegenwärtigen Stand der slowakischen Literaturwissenschaft, insbesondere der Komparatistik. Die Beiträge beruhen auf den Vorträgen einer Ringvorlesung, die durch eine Kooperation der Wiener Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft mit dem Institut für Weltliteratur der Slowakischen Akademie der Wissenschaften in Bratislava entstanden ist. Die behandelten Themen reichen von dem Einfluss der indischen Kultur auf die deutschsprachige Literatur über die Problematik der Übersetzung in der Rezeption der Literaturen im mitteleuropäischen Raum, Konzeptualisierungsansätze zur literarischen Kommunikation, die Rezeption Franz Kafkas in der Tschechoslowakei bis hin zu postkolonialen Untersuchungen der afrikanischen Literaturen.
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Milan Žitný - Zur Rezeption Franz Kafkas in der Tschechoslowakei zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Wende. Einige Anmerkungen

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Milan Žitný

Zur Rezeption Franz Kafkas in der Tschechoslowakei zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Wende. Einige Anmerkungen

Abstract: The study examines some aspects of Slovak and Czech reception of the works of Franz Kafka in the 20th century. It investigates the specificity of Slovak reception and some important moments in the Slovak-Czech dialogue in this context. The study focuses on the Slovak and Czech reflection of Jewishness in the life and works of Franz Kafka. The interest in translating Kafka’s works arose after a period of tabooization during the Stalinist period. Furthermore, the literary conference in Liblice near Prague in 1963 was an opportunity to interpret Kafka’s works from the perspective of the so-called “real socialism”. However, after the failure of Alexander Dubček’s Prague Spring the conference was linked to counter-revolution and the Kafka scholars were persecuted by the new authorities.

In einem Beitrag für die Brücken habe ich vor einiger Zeit versucht, einen kulturpolitischen Gesamtüberblick zu diesem Thema zu geben.1 Das Thema ist so umfangreich, dass man eine selbständige wissenschaftliche Konferenz veranstalten müsste, um wenigstens die Hauptzüge der Rezeption zu skizzieren. In meinem Beitrag versuche ich daher, auf einige konkrete Momente der Rezeption nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Wende von 1989 punktuell einzugehen.

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