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Die Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital

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Henny Müchler

Die Geschichte der Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital ist im deutschen Recht noch jung. Gesellschaften dieses besonderen Typs der Aktiengesellschaft können erst seit 2004 gegründet werden. Der Gesetzgeber stand dieser Rechtsform lange Zeit ablehnend gegenüber, da ihre Einführung eine Abkehr von der strengen, auf dem System des festen Grundkapitals beruhenden Dogmatik des Aktienrechts erfordert. Diese Arbeit soll einen Beitrag zur Schärfung der Konturen der Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital leisten. Untersucht werden neben den aktienrechtlichen Besonderheiten der Investmentaktiengesellschaft auch die investmentrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Der Arbeit liegt das Investmentgesetz in der Fassung des OGAW-IV-Umsetzungsgesetzes zugrunde. Auf die Neuerungen des Diskussionsentwurfs des AIFM-Umsetzungsgesetzes wird im Rahmen eines Ausblicks eingegangen.
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2. Abschnitt: Die Organisationsverfassung

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§ 5 Die Mitgliedschaft in der InvAG

A. Einleitung

Vertrags- und Satzungsform unterscheiden sich maßgeblich dadurch, dass die Rechtsbeziehung zwischen den Anteilinhabern des Sondervermögens und der KAG auf vertraglicher Grundlage beruht, wohingegen die Aktionäre gesellschaftsrechtlich an der InvAG beteiligt sind. Die auf der Zugehörigkeit zur Gesellschaft beruhende Rechtsposition der Aktionäre wird als Mitgliedschaft bezeichnet452. Sie ist die unmittelbare Quelle aller aktionärsrechtlichen Rechte und Pflichten, die sich in ihr bündeln453.

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