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«Wie froh bin ich, dass ich weg bin!»

"Werther</I> in der deutschen Literatur

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Kirsten Scherler

Bereits von Goethes Zeitgenossen wurde Werther zu einer Legende stilisiert. Seine Aktualität ist bis heute ungebrochen. Die Aufnahme des epochenübergreifenden Phänomens Werther in moderne Werke deutscher Literatur zeigt die Präsenz epochaler, menschlicher Grundbedürfnisse im Original. Werther erfährt seit der ersten Stunde seiner Herausgabe 1774 zu allen Zeiten unzählige Aktualisierungen in immer neuen Variationen, ohne dass wesentliche Eigenschaften des Stoffes oder seines Protagonisten verloren gehen. Das Grundmuster à la Goethe ist stets beibehalten worden. Ziel dieser Auseinandersetzung ist es aufzuzeigen, unter welchen Umständen das Buch eine derartige Wirkungsmächtigkeit entfalten konnte, dass es fortan durch andere Autoren in verschiedenen Epochen thematisch aufgegriffen und kreativ bearbeitet worden ist.
Aus dem Inhalt: Goethes Roman Die Leiden des jungen Werthers und seine zeitgenössische Rezeption – Das Wertherthema als ein Klassiker der Literatur des 20. Jahrhunderts – Das Thomas Mannsche Gestaltungsprinzip in Lotte in Weimar – Ulrich Plenzdorfs intertextuelles Experiment – Die neuen Leiden des jungen W. – Warum plötzlich wieder Werther?