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In Nürnberg machten sie ein Gesetz

Diskriminierung, Ausgrenzung, Verfolgung – Kontinuitäten und Brüche- Politische Tagung aus Anlass der 75. Wiederkehr des Inkrafttretens der ‘Nürnberger Rassegesetze’, 1.-3. Oktober 2010, im Dokumentationszentrum Prora/Rügen

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Lorenz Gösta Beutin, Wolfgang Beutin and Ernst Menachem Heilmann

Inhalt: Wolfgang Beutin: Die seit 1933 erlassenen Gesetze als ‘Grundgesetze’ des NS-Staats, die Abwehrkampagne jüdischer Deutscher gegen die Kampfansage der deutschen Faschisten, der jüdische Widerstand – Axel Holz: Neofaschismus in Deutschland. Rede – Ernst Heilmann: Überlegungen und Erfahrungen sowie persönliche Schicksale und Lebensbilder einer verfolgten Familie – Lorenz Gösta Beutin: Die ‘Nürnberger Gesetze’ - Voraussetzung, Inhalte, Folgen – Christoph Kopke: Medizin, Eugenik, Holocaust (Medizin ohne Menschlichkeit) – Agnieszka Morawska: Soziale Menschenrechte, Menschenrechtsbildung und historisches Lernen – Gerd Biegel: Rassisch und politisch Verfolgte: Judenverfolgung in europäischer Dimension, auf polnischem Terrain; Sinti und Roma; politisch Verfolgte; Homosexuelle; ‘Asoziale’ – Harald Lützenkirchen: Verfolgte Künstler und Literaten: Einzelschicksale. Am Beispiel Kurt Hillers – Helene Klaar: Die Auswirkungen der Nürnberger Rassegesetze auf die Wiener Familien Schwarzmantel und Klaar – Johann Dvořák: Edgar Zilsel, das ‘Dritte Reich’ und die Wissenschaft. Zur frühen Kritik an der kulturellen Vorbereitung des Faschismus – Wolfgang Beutin: Hochschullehrerin und Künstlerinnen: Agathe Lasch (1879-1942), Lea Grundig (1906-1977), Selma Meerbaum-Eisinger (1924-1942) – Claudia Wörmann-Adam: Anforderungen an eine humane und demokratische Politik in Europa - Parteien, non-governmental organisations (NGOs), Gewerkschaften – Bodo Zeuner/Jochen Gester/Michael Fichter/Joachim Kreis/Richard Stöss: Thesen – Lorenz Gösta Beutin: An Selma – Udo Horn: Tagungsimpressionen (Fotos).