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Zwischen Kreativität und Traditionsbewusstsein. Jean Sibelius’ Kammermusik vom Frühwerk zu «Voces intimae»

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Jorma Daniel Lünenbürger

Der Autor befasst sich mit der Kammermusik des finnischen Komponisten Jean Sibelius. Bevor dieser für seine Orchesterwerke berühmt wurde, schrieb er fast ausschließlich für kleinere Besetzungen. In späteren Jahren gab es hingegen nur noch einzelne Kompositionen. Eingebettet in den biographischen Kontext bildet die Analyse von sieben zyklischen Kammermusikwerken den Schwerpunkt des Buches. Neben den Gattungen Klaviertrio, Violinsonate und Klavierquintett steht dabei das Streichquartett an zentraler Stelle. Auf drei frühe Werke folgt Sibelius’ op. 56 mit dem vielsagenden Untertitel Voces intimae. Damit lieferte er einen bedeutenden Beitrag zur Gattungsgeschichte, der an der Schwelle zur Moderne zu neuen und innovativen Lösungen findet. Gerade durch seine kompositorische Kreativität entwickelte Sibelius ein immer differenzierteres Traditionsbewusstsein.

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